Kleines Tutorial für besseren Sound
A/V-Serie: Audiosignale vom PC zur Anlage - worauf ist zu achten?
Michael Knott
Wichtig ist vor allem eine gute Abschirmung gegenüber Fremdsignalen. Die Leiter der Strippe sollten möglichst viele feine Einzeldrähte haben. Je mehr desto besser. Mit steigendem Querschnitt sinkt der Widerstand und das Signal nimmt vom Rechner auf dem Weg zu den Boxen den geringsten Schaden. Ein Mikrofonkabel sollte aufgrund der geringen Signalstärke so kurz wie möglich sein. Glasfaser- und Signalkabel hingegen lassen sich problemlos über zehn Meter verlegen.
Generell sollte man Kabel nicht knicken und nicht unter Zugspannung setzen. Signalkabel sollten immer getrennt von Kabeln welche Netzspannung führen verlegt werden.
Dicker BrummerLästige Brummtöne können unterschiedliche Ursachen haben. Rechner und Stereoanlage sind jeweils für sich geerdet. Mit der Verbindung der beiden Systeme kommt es eventuell zu einer Doppelerdung. Resultat ist dann eine so genannte Massenschleife die sich durch ein störendes Brummgeräusch bemerkbar macht. Netzstecker, Antennenanschluss oder ein defektes Kabel können die Urheber hierfür sein. Auch hier hat der Fachhandel ein Gegenmittel auf Lager. Trennübertrager sind kleine Boxen durch die die Signale entstört werden und kosten circa 40 Euro.
Zu guter letzt lässt sich auch mit entsprechender Software der Klang optimieren. So lässt sich mit gängigen Programmen jeder Lautsprecher einzeln ansteuern, und an den Raum in der die Anlage aufgestellt ist anpassen. Praktisch ist auch die Möglichkeit verschiedene Umgebungsprofile zu erstellen. So wird beispielsweise der Klang in einer Höhle oder einer großen Kirche simuliert. Solche Software liegt den meisten Soundkarten bei.
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