Welche Kombination aus Anschluss und Kabel liefert das beste Bild?
Special: Kabel und Anschlüsse zum perfekten Heimkino-Bild
Michael Knott
Viele DVD-Player verfügen heutzutage über einen S-Video-Ausgang, auch S-VHS genannt. Etwa 90 Prozent der maximal darstellbaren Bildqualität kann mit dieser Lösung realisiert werden. Bei entsprechend hochwertigen Kabeln liegt dieser Prozentsatz sogar noch höher.
Erreicht wird dies durch eine getrennte Übertragung der Helligkeits- und Farbinformationen. Durch diese Trennung bleiben die Signale ursprünglicher und können sich nicht gegenseitig negativ beeinflussen. Angeschlossen wird das Kabel an die so genannte Hosiden-Buchse welche durch ihre vier Pins zu erkennen ist. Für den privaten Heimkinobetreiber dürfte die gebotene Qualität auf jeden Fall reichen. Gute Kabel gibt es ab circa 20 Euro für einen Meter im Fachhandel.
RGBRot, grün und blau (RGB) ist keine Androhung für Schläge, sondern eine weitere Art der Signalübertragung. Hierbei werden, wie der Name schon sagt, die drei Grundfarben getrennt voneinander übertragen. Theoretisch ist dies von analoger Seite her gesehen die störungsfreieste Variante der Bildübertragung. Praktisch hingegen liegt das Problem in der Variationsvielfalt der angebotenen Anschlüsse und Kabel. Im Computerbereich zum Beispiel werden auf einer zusätzlichen Leitung jeweils die horizontalen und vertikalen Sync-Signale geschleift.
Beim Heimkino fasst man das Sync-Signal gerne zusammen und überträgt es auf einer einzelnen Leitung. Moderne Komponenten kommen hingegen völlig ohne dieses Signal zu Potte. Meistens wird RGB über Cinch-Verbindungen realisiert. Da es aber viele Ausnahmen gibt, sollte man bevor man zwei Geräte über RGB verbinden möchte deren Anschlüsse und Buchsen kennen.
Steht die Verbindung dann erst einmal könnte es eine fürs ganze Leben werden. Die Darstellungen sind wunderbar detailreich und äußerst farbgetreu.
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