Sie sind flach, schick, sparen Platz und schonen die Augen. Flachbildschirme gewinnen gegenüber den klobigen, schweren und meist hässlichen Röhrenmonitoren zunehmend die Oberhand - aus gutem Grund. Denn sie sind scharf, farbenfroh und völlig flimmerfrei. Außerdem sind TFT-Monitore mittlerweile so schnell geworden, dass selbst PC-Gamer nicht mehr in die Röhre schauen müssen.
Im folgenden Einkaufsberater stellt netzwelt einige der bisher getesteten Flachbildschirme für verschiedene Einsatzgebiete vor: Neben echten Allroundern für nahezu jede Gelegenheit und besonders flotten Displays für optimale Spieletauglichkeit sind auch richtig große Breitbildflächen für Anspruchsvolle mit von der Partie.

Nach der eierlegenden Wollmilchsau in Monitorform lässt sich lange suchen, doch es gibt bereits Modelle, die dieser gefährlich nahe kommen. Ob Alltag, Grafik-Software, Spiele oder Video-Wiedergabe - in nahezu jeder Situation liefern die Allrounder unter den Flachbildschirmen eine gelungene Vorstellung.
Eizo FlexScan S2100: Schön zu sehen
Groß, schnell, schön - das zumindest verheißen die Eckdaten von Eizos 21-Zöller FlexScan S2100. Dank brandaktueller "Super-PVA-Technik" bietet er hohe Bildqualität und will mit "Overdrive" auch bei Videos und PC-Spielen mitmischen. In steriler Arztpraxen-Optik steht der großzügig dimensionierte Flachbildschirm vor uns. Für den Privatgebrauch erscheint uns die schwarze Variante allerdings angebrachter, sofern das Interieur nicht gerade der Feder eines Krankenhaus-Einrichters entspringt. Eine Schönheit ist er im biederen "Lichtgrau" nicht gerade, eine gewisse Eleganz ist ihm angesichts der schmalen Ränder aber nicht abzusprechen.
Eizo macht es uns beim FlexScan S2100 sehr schwer, etwas Negatives zu finden. Die Mechanik könnte einen Einrast-Mechanismus für die Pivot-Funktion und zum Teil weniger Widerstand vertragen. Außerdem sind die Bedientasten in Monitorfarbe bei schwacher Beleuchtung nur schwer auszumachen. Die ästhetischen Nachteile des langweiligen Lichtgraus dürften sich spätestens beim schwarzen Modell in Luft auflösen. Sonst überzeugt der 21-Zöller fast auf ganzer Linie und kann den meisten Konkurrenten in puncto Bildqualität die lange Nase zeigen. Allerdings kann selbst die fünfjährige Garantie den happigen Kaufpreis von mindestens 830 Euro leider nur bedingt entschärfen.
Eizo FlexScan S2100 im Test
Bildergalerie Eizo FlexScan 2100Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Eizo FlexScan S2100
Sony SDM-S205K: Vielseitiger Flachbildschirm mit 20 Zoll
Dass Sony schöne Bildschirme baut, stellten bei netzwelt schon viele Testkandidaten unter Beweis. Ganz im Gegensatz zum neuen 20-Zöller S205K leiden die Flachbildschirme für Heimanwender unter einer eher eingeschränkten Funktionalität und Verstellbarkeit. Doch keine Spur davon bei diesem LCD des japanischen Großherstellers. Die Handschrift Sonys wäre auch beim SDM-S205K unverkennbar, wenn kein silbernes Firmenlogo darauf prangen würde. Insgesamt wirkt der schwarze Bildschirm mit seinen Seiten in dunklem Anthrazit jedoch eher schlicht und zurückhaltend. Dabei lassen die leicht gerundeten Formen und schmalen Ränder eine gewisse Ästhetik nicht vermissen. Doch nicht bloß die Optik weiß zu gefallen.
Im Grunde macht der SDM-S205K alles besser als die bisher getesteten Kollegen aus dem Hause Sony. Die Optik mag nicht so auffällig sein wie bei den Heimanwender-LCDs, doch dafür stimmen die inneren Werte. Denn die Bildqualität überzeugt in nahezu jeder Situation. Außerdem dürfte es sich schwer gestalten, einen üppiger ausgestatteten Flachbildschirm zu finden. Dem deutlich teureren Allround-Konkurrenten NEC MultiSync LCD2080UXi muss sich der Sony SDM-S205K dennoch geschlagen geben - angesichts der Preisdifferenz keine Schande, wie wir finden.
Sony SDM-S205K im Test
Bildergalerie Sony SDM-S205KHier geht es zum ausführlichen Testbericht des Sony SDM-S205K
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