Ganz nach Wahl: Teuer mobil oder günstig zu Hause?
Im Test: Vodafone Mobile Connect Card UMTS
Christian Grohmann
"Wofür braucht der Großstadt-Nomade den Festnetzanschluss überhaupt noch?" So fragt sich mancher Single oder Student und überlegt sich, nur noch das Handy zu benutzen. Die gesparte Festnetz-Grundgebühr gleicht das locker wieder aus. Pech nur, dass DSL und Telefonleitung meist unzertrennlich sind.
Wer trotzdem nicht auf das Internet verzichten will, der findet seit der CeBit 2005 bei den Mobilfunkanbietern o2 und Vodafone eine passende Alternative: Den UMTS-Zugang für Daheim. Der verspricht Übertragungsraten von bis zu 384 kilobit pro Sekunde und lässt sich mit zusätzlichen Tarifoptionen auch unterwegs und mit einigen Abstrichen nahezu überall einsetzen.
Lady in red
Als erstes hat die Mobile Connect Card UMTS von Vodafone die Netzwelt-Redaktion erreicht. Die PCMCIA-Karte für den Laptop steckt in einer Box, die nicht größer ist als die einer DVD - nur etwas dicker. Zusammen mit der Karte liefert Vodafone eine SIM-Karte, die obligatorische Software-CD und ein dünnes Heft, das sich auf allgemeine Hinweise und das Allernötigste beschränkt - viel mehr ist für den Betrieb aber auch nicht nötig.
Vodafone UMTS-Karte
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Bis es losgeht, dauert es nicht lange: Software installieren, nach Aufforderung durch den Assistenten die PCMCIA-Karte einstecken (vorher die SIM-Karte darin unterbringen) kurz abwarten, PIN und PUK eingeben, fertig. Je nach Wunsch und Möglichkeit kann nun eine Verbindung über UMTS, GPRS oder WLAN aufgebaut werden. Lauffähig ist die Software auf Windows-Systemen ab 2000 und auf MAC OS X 10.2.6 oder höher.
Zwei LEDs, die je nach Status in rot oder blau aufleuchten, zieren den Antennenkopf der Steckkarte. Dieser wirkt ein bisschen überproportional, wenn er aus dem Laptop herausragt - im Vergleich mit einer normalen WLAN-Karte ist er das auch. Herumspielen sollte man daran allerdings nicht: Gelegentlich brachte das Lösen der Karte unser Windows-System zum Absturz - auch, wenn keine Verbindung aktiviert und die Software inaktiv war.
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