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30.07.2005
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Hype um die Satelliten-Spione

Vergleich: Die Erde aus der Sicht von Microsoft und Google

Fabian Parusel

Vergleich: Die Erde aus der Sicht von Microsoft und Google

Satelliten-Software sorgt für immensen Gesprächsstoff im Netz. Erst Google Maps, dann Google Earth als Software, davor war schon die NASA mit eigener Software am Start und jetzt mischt auch noch Microsoft mit. Es gibt haufenweise Sachen zu entdecken: Riesige Paläste von Königen und Millionären, Flughäfen für Jets oder für UFOs, oder eines der Weltwunder. Was es alles zu sehen gibt beschreiben unzählige Diskussionen in Foren dieser Welt und natürlich netzwelt.

Doch zunächst beschäftigen wir uns mit Microsofts neuestem Streich. Mit MSN Virtual Earth erweitert MSN seine Suchmaschine um einen Welterkundungsdienst. Doch Microsoft beschränkt sich auf eine Online-Version, vergleichbar mit Google Maps. Als Beta Version ist die Software online gegangen, genau wie Google's Erde. Ob Microsoft bei der Namesvergabe genau nachgedacht hat ist fraglich. Denn im Gegensatz zu Google Earth ist die von Microsoft wirklich "nur" virtuell. Außerdem erinnert das Programm mehr an den World Wind der NASA als an einen Globus aus dem Netz.

Diese Ähnlichkeit ist auch nachvollziehbar, denn als Quelle gibt Microsoft die NASA an. Zumindest für die Aufnahmen aus großer Höhe, für die besser aufgelösten Bilder ist wie beim World Wind die USGS verantwortlich. Also hat Microsoft den World Wind einfach webfähig gemacht und Microsoft draufgeschrieben. Dazu noch die schon sperrlichen Europa- und Asien-Daten komplett rausgeschmissen und fertig ist der neueste Clou von Microsoft.

Ein Überblick:

Wir zählen jetzt schon vier dieser Satelliten-Programme, doch eigentlich sind es nur zwei Programme, die jeweils online verfügbar sind. Google bietet seine "Maps" als Online Version und Google Earth als Softwarelösung. Im Gegensatz dazu bringt Microsoft seine "Virtual Earth" auf der Grundlage des NASA World Wind. Die beiden Software-Lösungen haben wir ja schon in einem umfangreichen Vergleich gegenübergestellt. Bleibt zu untersuchen, wie sich die webbasierten Globen schlagen.



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