Kleiner USB-Stick mit Display
Zielgruppe Sportler: iRiver T20 im Test
Michael Knott
Einfache Bedienung, geringe Größe und Gewicht - laut iRiver reichen diese Zutaten breits aus um Joggern und Radfahrern, Skateboardern und Nordic-Walkern die Leibesertüchtigungen zu versüßen. Netzwelt.de besorgte sich den brandneuen Koreaner und hat ihn ausführlich getestet.
Den T20 ziert zwar der prestigeträchtige iRiver-Schriftzug, bei genauerer Betrachtung könnte der kleine Player aber auch dem Staplerfahrer eines No-Name-Zulieferers von der Gabel gesprungen sein. Die Verabeitung ist zwar im Grunde recht ordentlich. Insgesamt hebt der Player sich aber längst nicht mehr vom grauen Einerlei der kleinen USB-Sticks ab, wie dies die Vorgängermodelle vermochten. Die Vorderseite ist bei unserem 512 Megabyte starken Exemplar rot-schwarz, die metallene, verspiegelte Rückseite geht nahtlos in die Bedienelemente an der Seite über.
Ein interessantes Detail des 5,75 x 2,7 x 1,4 großen, und 28 Gramm schweren T20, ist der ausfahrbare USB-Anschluss. Ewas unglücklich ist dessen Länge. Fährt man die Schnittstelle komplett aus dem Gehäuse, wird es bei dem ein oder anderen Anschluss am Rechner oder Notebook ziemlich eng. Ein Verlängerungskabel liegt leider nicht im iRiver-Paket, und muss bei Bedarf selbst angeschafft werden. Neben dem Player gehören noch Kopfhörer, eine Software-CD, und eine ausführliche Dokumentation zum Lieferumfang.
Rotstift bei iRiver
Rein optisch geraten auch die Kopfhörer im Vergleich zur bisher gewohnten Ausstattung - den Playern lagen bislang immer Sennheiser-Exemplare bei - stark ins Hintertreffen. Die grauschwarzen Plastikstöpsel liegen vom Qualitätsempfinden her auf Augenhöhe mit den ersten Gameboy-Ohrhörern. Bislang gehörten auch Schutztasche und Armband stets zum Lieferumfang. Gerade beim T20 ist es daher unverständlich, dass dieses sportliche Zubehör höchstens durch völlige Abwesenheit auf sich aufmerksam macht.
iRiver T20
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Musikdateien lassen sich auch ohne WMP10 ganz einfach wie andere Daten in den vorinstallierten Ordner Music mit einem beliebigen Dateimanager uebertragen und koennen ganz normal abgespielt werden.
Chris
Zitat:
Chris
Das ist interessant - kommt wohl auf die verwendete Firmware an. In unserem Test spielte der T20 jedenfalls nur dann Musik ab, wenn diese vom Media Player zuvor abgesegnet wurde... Zitieren
Hallo!
Ich überlege mir den Player anzuschaffen, bin aber doch stark irritiert, denn auf Probleme beim Datentransfer habe ich überhaupt keine Lust!
Weiß viell jemand, ob (oder wo) man nen Crack oder ein Firmenupdate für den Player finden könnte, der dafür sorgt, dass er ganz normal als Wechseldatenträger benutzt werden kann, wie es bei den asiatischen Playern ohne MTB der FAll ist!? Wäre super, da ich leider nicht so viel von diesen Dingen verstehe!
Ben
Auf der Seite http://www.mtp-ums.net/ gibt es einen Hack um von der MTP Firmware loszukommen und die UMS version verwenden zu können. Allerdings hat iriver den Nachteil von MTP schon erkannt und wird wahrscheinlich jedem Benutzer in absehbarer Zeit ein Firmwareupdate zu UMS anbieten.
Benny
Wie Benny weise vorausgesagt hat, ist offenbar die iriver Firmware zum Umwandeln in UMS für die iriver T20, aber auch T10, T30 und U10 draußen: siehe auf www.iriver.com
FAQ- "How to switch UMS version to MTP version, vice versa":
http://www.iriver.com/html/support/faq/sufq_view.asp?searchProductIdx=&searchString=&page=1&idx=387&tmpSearchProductIdx=&tmpSearchString=
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