Die ganze Multimedia-Welt, verpackt im Gehäuse eines DVD-Players. Schritt für Schritt zeigen wir Ihnen wie Sie aus günstigen Teilen einen Wohnzimmer-Rechner basteln, der es in sich hat. Die Wunsch-Liste ist lang: Zeitversetztes Fernsehen, Videorecorder, Musik- und Film-Streaming, DVD-Brenner, Dolby-Surround-Sound. Dabei versuchen wir die Kosten in möglichst kleinem Rahmen zu halten. Fast alle Teile sind gebraucht erhältlich.
Schon vor Jahren orakelten die Mächtigen im Elektronik-Business den Einzug des PCs in das heimische Wohnzimmer voraus, und sogar Aldi und Co verkauften wohnzimmertaugliche Komplett-Rechner. Doch nach dem anfänglichen Hype machte sich schnell Ernüchterung breit: Wer wirklich einen so genannten Home Theater PC, kurz HTPC, sein Eigen nennen will, muss ziemlich tief in die Tasche greifen. Nicht selten sind für ein komplett ausgestattetes Gerät bis zu 2.000 Euro fällig.
Ein Gerät im Wohnzimmer - der Rest wandert zum Flohmarkt
Eine Menge Holz für Wohnzimmer-Technik. Allerdings ersetzt solch ein HTPC auch gleich eine ganze Reihe verschiedener Geräte. Wer einen hat, kann gleich DVD- und CD-Player, Videorecorder und stationären MP3-Player mit auf den nächsten Flohmarkt schleppen. Ein weiterer Vorteil ist die Platzersparnis. Für unseren Selbstbau wählen wir das Gehäuse eines ausgedienten DVD-Players der Marke Metz. So findet das fertige Projekt dank der genormten Gehäuse-Maße später hoffentlich einen Platz im HiFi-Rack.
Noch ein Argument für das Multitalent: Während die technische Entwicklung im Bereich Home-Entertainment ständig auf der Überholspur ist und oft komplette Neuanschaffungen nötigt macht, tätigt man im Falle HTPC eine Investition in die Zukunft. Sobald technische Entwicklungen eine hardwareseitge Aufrüstung erforderlich machen, genügt beim HTPC der Griff zum Schraubenzieher. Statt das komplette Gerät auf dem Trödelmarkt zu verhökern, wird einfach ein Teil der Hardware ausgetauscht - ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.
Was bisher geschah
Bei eBay ersteigerten wir eine gute Basis für unseren Wunsch-Rechner. Erfolgreich war unser Gebot bei circa 120 Euro. Doch es geht auch noch billiger. Dafür steht der aufgebohrte Metz-DVD-Player zwar nackt, dennoch aber schon ganz gut im Futter. Neben einem 250 Watt starkem Netzteil ist das Innenleben des Ex-DVD-Players nahezu komplett leergefegt.
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| 46 Kommentare im Forum |
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| Anonym: Also wichtig wären: -viel Speicherplatz für Video- und Audiomedien -schneller Prozessor zum umkodieren von TV Daten. -TV-Karte -DVD Brenner -1GB RAM -passive Grafikkarte -passiv gekühltes mini mainboard (kann man sich denken oder?) -a... weiter » |
| malo: Ich fänd's toll, wenn das Ding USB-Anschlüsse hätte. Mit Gamepads und verschiedenster Emulator-Software könnte man so aus dem Ding auch gleich eine Spielkonsole machen. Bezüglich Video-Abspielqualität sollte das Ding mindestens 1 GHz haben (für H.26... weiter » |
| OxX: schön wäre ein Cardreader um z.B. Bilder direkt von der DigiCam am Fernseher anschauen zu können. Desweiteren braucht man einen RJ45 Anschluss um übers Netz Filme auf das Teil spielen oder streamen zu können ! Evtl. optional als WLAN/Funkmodul USB... weiter » |
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