Geschenke oder alles wie immer?
DSL-Aktionen im Überblick - Aktuell: Preisrutsch bei Strato
Jan Johannsen
Trotz aller Aktionen ist der DSL-Einstieg eher ein teurer Spaß - pro Jahr sind da schon einmal rund 500 Euro an Gebühren vom Konto abgebucht. Ob man also wirklich DSL braucht, sollte daher gut überlegt sein. Beim DSL-Einstieg gibt es einige Grundregeln zu beachten, die genauen Tarife und Bedingungen können Sie hier in der aktualisierten Übersicht nachlesen.
Für alle Provider gilt: DSL 1.000 (1.024/128 kBit/s) rund 17 Euro pro Monat, DSL 2.000 (2.048/192 kBit/s) rund 20 Euro pro Monat, DSL 6.000 (6.016/576 kBit/s) rund 25 Euro pro Monat, ADSL2+ mit 16 MBit (16.000/800 kBit/s) rund 30 Euro pro Monat. Bis auf einige Ausnahmen ist ein Telefonanschluss der Telekom fast immer Voraussetzung. Die Angebote anderer Komplettanbieter wie Arcor, Alice und Versatel finden Sie hier.
- Freenet: Telefon-Flatrate für sieben Euro
- 1&1: Viele Preis-Aktionen und Gratis-Hardware
- T-Home: Alles aus einer Hand
- Lidl: Herz für Quasselstrippen
- GMX: Keine eigenen Tarife mehr
- Congstar: Konkurrenz aus dem eigenen Haus
- Tele 2: Komplett-Paket vergünstigt
- Carpo: DSL-Angebot mit Community-Tarif
- Strato: Mobiles Surfen auf Wunsch
24. Juni: Zurzeit bietet der giftgrüne Provider freenet attraktive Pakete mit keinem oder einem sehr moderaten Anschlusspreis an.
Das Basis-Paket kostet 17,95 Euro monatlich, bietet einen DSL-2.000-Anschluss und enthält auch eine DSL-Flatrate. Mit DSL 6.000 kostet das gleiche Angebot monatlich 22,95 Euro, mit DSL 16.000 werden 27,95 Euro fällig. Auf Wunsch lässt sich für einen monatlichen Aufpreis von sieben Euro eine Telefon-Flatrate hinzubuchen, die auch Gespräche in sieben europäische Länder abdeckt. Für die ersten
Wer die Telefon-Flatrate zu einem 2.000er-Anschluss hinzubucht, zahlt in den ersten drei Monaten 9,95 Euro. Ab dem vierten Monat werden 24,95 Euro in Rechnung gestellt. Auch bei einem 6.000er- oder 16.000er-Anschluss können die Nutzer einer Telefon-Flat bares Geld sparen. Drei Monate lang werden vergünstigte 14,95 Euro beziehungsweise 19,95 Euro verlangt. Ab dem vierten Monat kostet der 6.000-DSL-Anschluss mit Doppel-Flat 29,95 Euro und das 16.000-Komplett-Angebot 34,95 Euro.
Bei jedem Paket stehen zwei verschiedene Fritz-Boxen zur Verfügung. Während Freenet für die Fritz!Box Fon WLAN 7170 19,90 Euro verlangt bekommt man die kabelgebundene Variante kostenlos dazu. Für einen Aufpreis von 69,90 Euro erhält man das Fritz!Fon 7150, welches einen WLAN-Router mit einem Schnurlos-Telefon vereint. Bucht man die Telefonflatrate bekommt man das Telefon für 20 Euro weniger. Zusätzlich erhebt Freenet eine Versandkostenpauschale von 9,90 Euro. Der Bereitstellungspreis von 19,90 Euro fällt lediglich bei DSL 2.000 an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Freenet verkauft auch Komplett-Angebote, die ohne einen Telefonanschluss der Deutschen Telekom auskommen. Für 19,90 Euro im Monat sind die Grundbedürfnisse der Kommunikation - Telefon und DSL - abgegolten. Allerdings sind keine Flatrate-Tarife im Preis dabei, dafür gibt es kostenlose Hardware. Leistungsorientierte Nutzer werden mit diesem Paket jedoch nicht glücklich. Die 2.000-kBit/s-Leitung lässt nur ein Gigabyte Datentransfer zu, jedes weitere Megabyte schlägt mit 0,2 Cent zu Buche.
Vorsicht bei telefonierfreudigen Mitbewohnern: Allzu ausgiebige Telefonate in der Hauptzeit sind mit 2,9 Cent pro Minute recht teuer. Natürlich kann man dem Groschengrab mit einer Telefon-Flat für 5 Euro im Monat entfliehen. Die Gespräche in sieben europäische Länder sind im Preis dabei. Zum gleichen Preis bekommt man aber auch schon eine Doppel-Flatrate zum Surfen und Telefonieren. Wer fünf Euro mehr im Monat zahlt, kann seinen Internetanschluss auf 16.000 Kilobit pro Sekunde beschleunigen. Für die Mobile-Flat, die Handy-Gespräche ins deutsche Festnetz abdeckt, monatlich ebenfalls 5 Euro zusätzlich verlangt.
Vorteile: Volumentarife für Sparfüchse
Nachteile: Lange Vertragslaufzeit
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Sehr gute Zusammenfassung und Übersicht, ausgesprochen hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter, auch bei Familie, Freunden und Bekannten. Vielen Dank
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ARtikel ist wirklich gut. Ich habe mich für Congstar entschieden. Hauptgrund war die monatliche Kündigungsmöglichkeit.
Bevor ich gebuch habe hab ich hier: Congstar noch einen Gutschein gefunden. Damit reduziert sich die ANschlußgebür auch noch. Vielleicht funktioniert er ja noch?!
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