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20.02.2007
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Augen auf beim Aufrüstungs-Kauf

Einkaufsberater PC-Hardware

Benjamin Schnitzler

Noch mehr Leistung bringt ein "X2" auf den nicht mehr ganz so frischen Sockel 939, nach einem drastischen Preissturz gehen die Lagerbestände der potenten Dual-Core-CPUs jedoch langsam aber sicher zur Neige. Bei der Anschaffung eines neuen PCs bietet sich der zukunftssichere "Sockel AM2" an. Hier setzt AMD nach Intel endlich auch auf modernen DDR2-Speicher, was wiederum das "Recycling" des alten Speichers eines AMD-Systems verhindert. Außerdem gibt es die besonders stromsparenden Athlons mit den Kürzeln "EE" (Energy Efficient) und "LV" (Low Voltage) ausschließlich für den neueren Sockel.

Intel: Core 2, Pentium Extreme Edition und Pentium D

Wegen der größeren Modellpalette gestaltet sich die Wahl einer Intel-CPU deutlich schwieriger als beim Hauptkonkurrenten. Letzteren konnte Intel zumindest vorerst mit dem Core 2 Duo abhängen. Der doppelkernige Pentium-Nachfolger, der nicht mehr Pentium heißt, bietet das beste Verhältnis von Preis, Leistung und Energieverbrauch. Das Pendant zu AMDs leistungsstärkster FX-Reihe trägt den Namen "Extreme". Ein weiterer Angstgegner für AMD sind Intels derzeit konkurrenzlose Quad Core-CPUs mit vier Kernen unter einer Haube.

Bei den älteren Chips war vorwiegend der Takt ausschlaggebend, doch inzwischen werden sie nach dem Vorbild von AMD durch Prozessornummern differenziert. Die mit "9xx" gekennzeichneten "Pentium"-Prozessoren der Baureihe "D" und schnelleren Extreme-Version werden bereits im 65-Nanometer-Verfahren sowie mit zwei Kernen hergestellt. Dahinter folgen die im 90-Nanometer-Verfahren gefertigten "8xx"-Prozessoren der gleichnamigen Serien, die ebenfalls zwei Kerne ihr Eigen nennen.



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Klassenprimus; Noch kann sich Intel auf
den Core-2-Duo-Lorbeeren ausruhen.

Pentium 4 und Celeron D

Beim "Pentium 4" wird es noch komplizierter: Wer mit einem Kern auskommt und die aktuellste Intel-Technik will, sollte zu den mit "Pentium 6xx" ausgewiesenen 90-Nanometer-CPUs greifen. Wie bei den zuvor genannten Prozessoren gehört hier die 64-Bit-Technologie zum Standardrepertoire. Weiterhin gibt es die "5xx"-Modelle, die in 90 Nanometer produziert werden, aber nur bei einer "1" am Ende der Bezeichnung mit 64-Bit-Unterstützung aufwarten, zum Beispiel in "Pentium 4 571". Daneben sind noch CPUs ohne Prozessornummer wie der "Pentium 4" und "Pentium 4 Extreme Edition" im Umlauf.

Fällt das Stichwort "Hyper Threading", wird für jeden vorhandenen ein weiterer, virtueller Kern generiert. Den im 90-Nanometer-Verfahren gefertigten "Celeron D" erkennt man an der Prozessornummer "3xx". Die Modelle für den betagten Sockel 478 verzichten auf Intels 64-Bit-Technologie, während die höher getakteten Sockel-775-Pendants stets mit "EMT64" ("Extended Memory 64 Technology") ausgeliefert werden. Wie der "AMD Sempron" kostet der "Celeron D" zwar wenig, arbeitet aber langsamer als die eben genannten Intel-Prozessoren.



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Heizkraftwerk: Extrem sind bei älteren Intel-
CPUs vor allem Abwärme und Stromverbrauch.

Sockel 370, 478 und 775

Im Grunde ist der "Sockel 370" kaum noch der Rede Wert, da er den veralteten "Pentium III"- und "Celeron"-CPUs vorbehalten ist. Dem "Sockel 478" ist ein ähnliches Schicksal wie AMDs "Sockel 754" beschert: Es sind zwar noch vereinzelt passende Prozessoren auf dem Markt, doch die Zukunft gehört dem Nachfolger, im Falle Intel dem "LGA775". Grob lässt sich auch hier sagen: Je höher die Prozessornummer, desto schneller die CPU.

Das gilt allerdings nur unter dem bereits erwähnten Vorbehalt, dass mehrere Kerne nicht zwangsläufig mehr Leistung bedeuten. Die Top-Modelle der Core 2-Serie passen zwar problemlos in jedes LGA775-Mainboard, was allein aber noch nichts über deren Unterstützung aussagt. So muss beim Einsatz manch älterer Hauptplatine, wie für AMDs Sockel AM2, mitunter dennoch eine neue Grundlage her, um auf den letzten Stand der Technik zu kommen.

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