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01.02.2006
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Schnell, schneller, Core Duo

iMac Core Duo im Test: Apples erster Intel-Bolide

Christian Rentrop

Apple und der Intel-Umstieg: Von vielen Mac-Usern kritisch beäugt, hatte Apple doch bis dato immer darauf geschworen, dass die PowerPC-Architektur das Nonplusultra der CPU-Technologie sei. Der iMac Core Duo, ausgestattet mit einem Intel Dual-Core-CPU mit zwei Kernen, beweist das Gegenteil: Wer Geschwindigkeit möchte, muss auf die x86-Architektur setzen.

Der iMac ist Apples Prestige-Rechner. Nach Steve Jobs' Rückkehr zu Apple 1997 wurde mit dem iMac G3 die Strategie des vom Pleitegeier umkreisten Unternehmens vollkommen geändert. Apple sollte künftig die Innovationsschmiede der Computer-Branche werden. Das gelang vortrefflich: Trotz des hohen Preises von rund 2000 Dollar gefiel der bunte iMac auf Anhieb. Sein Alleinstellungs-Merkmal: In einem Gehäuse, nicht größer als ein 15 Zoll-Bildschirm, war ein kompletter Computer untergebracht. Das All-in-One-Konzept kam bei den Kunden an und der iMac G3 wurde ein voller Erfolg.

imaccoreduo

  • iMac Core Duo mit  Front-Row
  • Systeminfo
  • Das Core Duo-Logo prangt auf dem iMac-Karton
  • CPU-Auslastung
iMac Core Duo - Die Optik

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - oder doch?

2001 folgte das iMac-Modell mit TFT-Bildschirm und G4-Prozessor, auch liebevoll "Stehlampe" genannt. Sein Design war gewöhnungsbedürftig, weshalb der G4-iMac nicht so erfolgreich war wie sein Vorgänger. Apple reagierte 2004 mit dem iMac G5, der an alte Erfolge anknüpfte: In einem Gehäuse, kaum größer als ein handelsüblicher 17 Zoll-Flachbildschirm, war wieder ein kompletter Rechner untergebracht. Die Käuferschaft dankte es Apple, der G5-Prozessor war endlich erschwinglich geworden und der Preis des iMac G5 war mit rund 1450 Euro nicht sonderlich hoch für einen derart innovativen Tischrechner.

Mit dem iMac Core Duo überraschte Apple die Fachwelt. Erst zwei Monate zuvor war eine komplett überholte Version des iMac G5 vorgestellt worden, flacher und mit eingebauter Webcam, weshalb niemand damit gerechnet hatte, dass Apple sich zuerst um diesen Rechner kümmern würde. Die Kraft der zwei Herzen in Form des Intel Core Duo-Prozessors mit 1,83 Gigahertz soll den Rechner laut Apple doppelt so schnell machen wie den unwesentlich höher getakteten G5-iMac mit einem Kern.

32 statt 64 Bit

Gleichzeitig bedeutet der Intel-Umstieg auch die Abkehr von der 64-Bit-Architektur des G5-Prozessors, beim Core Duo handelt es sich um den 32-Bit-Nachfolger des Pentium-M-Prozessors, im iMac Core Duo ist also ein Mobilprozessor verbaut. Der "Yonah" läuft mit zwei Kernen, die die Rechenleistung brüderlich untereinander aufteilen. Von einem Rückschritt kann also nicht gesprochen werden. Ansonsten hat sich gegenüber dem iMac G5 1,9 nicht viel geändert, der Rechner ist weiterhin flach, hübsch anzuschauen und steht massiv auf seinem Alu-Standbein.


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King W., am 01.02.2006 13:19

Guter Testbericht - Danke.

Da fällt mir doch so ein komischer (nicht ganz neuer) Spruch ein:
"An Apple a day keeps the doctor away."
Scheint zu stimmen, zumindest dann, wenn der Doc zufällig Gates heißen sollte.

Die x86 - Architektur wird aber sicher etliche Leute dazu veranlassen, eine Portierung von Win-doofs auf den iMac zu versuchen. Hoffentlich ohne Erfolg.


Kraftbuch, am 01.02.2006 14:50

Sie schreiben: "Der iMac Core Duo, ausgestattet mit einem Intel Dual-Core-CPU mit zwei Kernen, beweist das Gegenteil: Wer Geschwindigkeit möchte, muss auf die x86-Architektur setzen."

Ich könnte dem iMac meinen Powermac Quad zur Seite stellen und ein paar Benchmarks fahren lassen. Der Intel iMac würde kein Land sehen.

Soll ich jetzt schreiben: "Wer Geschwindigkeit möchte, muss auf die Power PC Architektur setzen."?

Der ansonsten seriöse Bericht enthält durch solche wenig fundierten Aussagen leider einen faden Beigeschmack.
Auch wurde die von ihnen so oft zitierte Geschwindigkeit mit keinem Test belegt. Der Vergleich mit einem alten G4 iMac ist ja wohl eher überflüssig.


Tweek, am 02.02.2006 10:25

Zitat:

Ich könnte dem iMac meinen Powermac Quad zur Seite stellen und ein paar Benchmarks fahren lassen. Der Intel iMac würde kein Land sehen.

An dieser Aussage sehe ich, dass Sie keine Ahnung haben. Das Problem ist, dass die Benchmark-Programme für den Mac rar gesäht sind, genauer gesagt gibt es eins, xBench. Und das ist noch nicht an die Intel-Architektur angepasst. Das heißt: Benchmarks würden nichts bringen, sie wären verfälscht!

Und der Vergleich zum G4-Rechner ist insofern sinnvoll, weil es sich ebenfalls um einen 32-Bit-Prozessor handelt. Der G5 ist aber, soviel sei gesagt, in der Single-Core-Variante ebenfalls eher lahm, in der Dual-Core-Version kommt er gegen den Core Duo an und ist ungefähr gleich stark.

Und ein Quad-Powermac ist sicherlich nicht der passende Vergleich, handelt es sich doch um ein Profi-Gerät mit ordentlich Leistung, aber eben auch ordentlich Preis ;-) Insofern liegt nur der Vergleich zu anderen Consumer-Macs nahe und da bleibt nicht viel außer dem mac mini und dem iMac/eMac G4 :-)


retzi, am 02.02.2006 13:46

gibt es keinen firewire 800 port mehr????


karl48, am 02.02.2006 21:57

"An dieser Aussage sehe ich, dass Sie keine Ahnung haben." Das ist wirklich eine tolle Aussage eines selbst ernannten "Redakteurs" und zeigt, wes Geistes Kind er ist.


Tweek, am 03.02.2006 11:56

Zitat:

"An dieser Aussage sehe ich, dass Sie keine Ahnung haben." Das ist wirklich eine tolle Aussage eines selbst ernannten "Redakteurs" und zeigt, wes Geistes Kind er ist.

Oh, wes Geistes Kind ist er denn? :-)


Tweek, am 03.02.2006 11:57

Zitat:

gibt es keinen firewire 800 port mehr????

Nein, gibt es nicht mehr :-( Aber den braucht man eigentlich auch nicht...


.app, am 20.02.2006 18:16

1. Es gibt keine besseren Bildschirme als Apple Bildschirme.
2. Selbst der Imac G5 arbeitet spielend leicht mit 8MP in Aperture.


Tweek, am 21.02.2006 10:20

Zitat:

Es gibt keine besseren Bildschirme als Apple Bildschirme

Doch.
Zitat:
Selbst der Imac G5 arbeitet spielend leicht mit 8MP in Aperture.

Wäre auch schlimm, wenn nicht :-)


Unregistriert, am 08.03.2006 11:28

Zitat:

Sie schreiben: "Der iMac Core Duo, ausgestattet mit einem Intel Dual-Core-CPU mit zwei Kernen, beweist das Gegenteil: Wer Geschwindigkeit möchte, muss auf die x86-Architektur setzen."

Ich könnte dem iMac meinen Powermac Quad zur Seite stellen und ein paar Benchmarks fahren lassen. Der Intel iMac würde kein Land sehen.

Soll ich jetzt schreiben: "Wer Geschwindigkeit möchte, muss auf die Power PC Architektur setzen."?

Der ansonsten seriöse Bericht enthält durch solche wenig fundierten Aussagen leider einen faden Beigeschmack.
Auch wurde die von ihnen so oft zitierte Geschwindigkeit mit keinem Test belegt. Der Vergleich mit einem alten G4 iMac ist ja wohl eher überflüssig.

Papperlapapp!


Tweek, am 13.03.2006 12:48

Zitat:

Papperlapapp!

... und zwar insofern, dass der Umstieg von G4 auf Intel durchaus normal sein könnte. Wer einen G5-iMac hat, wird sich keinen Dual-Core hinstellen.

Und mac mini wie Notebook-Linien sind ebenfalls bis zuletzt G4 gewesen. Warum also den Vergleich scheuen?


King W., am 17.03.2006 02:59

Zitat:


Die x86 - Architektur wird aber sicher etliche Leute dazu veranlassen, eine Portierung von Win-doofs auf den iMac zu versuchen. Hoffentlich ohne Erfolg.


Mist! Es geht doch. Guggste
>>> hier
:wuetendw:


Tweek, am 20.03.2006 10:31

Geht, aber mehr schlecht als recht, siehe:

http://www.mactechnews.de/index.php?function=2&id=142


Anonym, am 18.04.2006 13:49

hat der nicht 16:10


Tweek, am 19.04.2006 09:48

Ups... stimmt! :-)

Ich korrigiere das.


gast, am 14.07.2006 18:28

naja, wer hat schon firewire 800 geräte?!
Sehr gut geschrieben hat mich richtig in den bann gezogen!
Ist im gegensatz zu dem 1.83 ghz imac der 2.00 ghz imac, natürlich mit dual core, schneller? Also merkbar?


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