Steckt PCs in die Tasche
Zocken wie zu Hause: Gamer-Notebook Dell XPS M1710 im Test
Benjamin Schnitzler
Frustrierte PC-Besitzer vorprogrammiert: Dells tragbares Spielgerät XPS M1710 ist so schnell, dass die meisten Desktop-Rechner eigentlich gleich einpacken können. Kein Wunder bei diesen Eckdaten: Intel Core Duo mit 2,16 Gigahertz, GeForce Go 7900 GTX und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Im Gegensatz zum Subnotebook M1210 wird das M1710 dem XPS-Kürzel, das einmal für höchstmögliche Spiele-Leistung stand, wieder voll und ganz gerecht. Ein hochauflösendes Widescreen-Display im 17-Zoll-Format trägt dafür Sorge, dass diese auch wirklich ausgereizt wird. Netzwelt sieht sich den mobilen Gaming-PC näher an und vergleicht ihn mit dem flotten Vorgänger XPS M170.
Inhalt
"Herzlichen Glückwunsch! Sie verfügen über ein hochauflösendes Display"
Weichteile: Tastatur und Touchpad
Steckt PCs in die Tasche
Schluckspecht mit zweischneidigem Schnabel
Unterhaltungskünstler
PC-Ersatz par excellence
Datenblatt
Wer sich den Luxus eines derart hochpreisigen Notebooks wie des XPS M1710 gönnt, zeigt es auch gerne. Dafür eignet sich die aktuelle Ausgabe des Gamer-Notebooks erheblich besser als der Vorgänger. Maßgeblich daran beteiligt ist der schwarze Bildschirmrücken in gebürsteter Alu-Optik, den in der Mitte ein verchromtes Logo ziert. Links und rechts daneben kann man sich von zwei illuminierten XPS-Schriftzügen heimleuchten lassen. Doch das ist noch längst nicht alles, was das M1710 an bunten Lichtspielen beherrscht.
Hier geht es beinahe so bunt zu wie auf einer Disco-Tanzfläche der 70er-Jahre - Assoziationen zum jungen John Travolta und "Saturday Night Fever" nicht ausgeschlossen. Anders als bei früheren XPS-Notebooks ist nun sogar das Touchpad beleuchtet. Während sich die LEDs für Lautsprecher, Display und Lüfteröffnungen getrennt voneinander auf eine von sage und schreibe 16 Farben einstellen lassen, besteht beim Bedienelement nur die Wahl zwischen an und aus. Darüber hinaus ist sogar die Helligkeit der Leuchtdioden stufenweise justierbar.
Beim Interieur geht es leider deutlich weniger bunt und ansehnlich zu, sondern eher langweilig und mit etwas billig wirkendem Material. Schöner wäre es gewesen, hier die schicke Aluminium-Optik wiederzusehen, die dem Deckel des M1710 schon so gut steht. Für den Deckel hat Dell bereits so genannte QuickSnap-Steckaufsätze im Programm, die sich einfach anbringen und entfernen lassen, eine ähnliche Lösung würde sich bestimmt auch im Innenraum gut machen.
Dell XPS M1710 im Test
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