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20.08.2006
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Schicker MP3-Player im Aluminium-Gewand

Underdog gegen iPod Nano: Packard Bell Vibe 360 im Test

Michael Knott

Ein schicker und hauchdünner MP3-Player aus Aluminium liegt auf dem Prüfstand. Mit dem Vibe 360 schickt Packard Bell die direkte Konkurrenz zum iPod Nano ins Rennen. Im ausführlichen Test wird sich zeigen, inwiefern sich die optisch sehr ähnlichen Player von einander unterscheiden.

90-60-90 sind die Idealmaße eines jeden Foto-Models. Wer diese Zahlenkombination als perfekte Werte für weibliche Rundungen festgelegt hat, ist heute nur schwer nachvollziehbar. Das Gardemaß eines MP3-Players mit Flash-Speicher lautet 9,0 x 4,0 x 0,69 Zentimeter. Und hier ist die Recherche nach dem Urheber dieser Zahlenkombination schnell ausfindig gemacht: Denn exakt so viel misst Apples iPod Nano.

Inhalt

Packard Bell Vibe 360

Der Vibe 360 von Packard Bell übernimmt diese Maße fast eins zu eins. Er fällt lediglich einen Hauch dicker aus, statt 6,9 Millimeter sind es hier immer noch sehr schlanke 8,5 Millimeter. Die übrigen Abmessungen sind exakt die gleichen. Zum Glück trennen sich dann die Wege zwischen Vorbild und Verfolger, bloßes Abkupfern kann schließlich jeder.

Vorbild und Verfolger

Der schon auf den ersten Blick sehr gefällige Vibe 360 ist mit einer Kapazität von einem oder zwei Gigabyte erhältlich und mit 46 Gramm ein echtes Fliegengewicht. Verpackt in edlem Aluminium, übersteht das Gehäuse auch den ungeschützten Transport in der Hosentasche ohne hässliche Kratzer. Infos werden auf der fünf Zentimeter großen Bildschirmdiagonalen des Farbdisplays mit bis zu 65.000 Farben angezeigt.

Kopfhörereingang und Schnittstelle liegen wie beim großen Vorbild auf der Unterseite des Players. Glücklicherweise spendiert der Hersteller dem Vibe 360, genau wie seinem ebenfalls von uns getesteten großen Bruder Vibe 500, einen handelsüblichen Mini-USB-Anschluss. Sowohl der Datenabgleich mit dem Rechner als auch die Energieversorgung des fest verbauten Lithium-Polymer-Akkus läuft über diesen Anschluss.

Anschluss an den Rechner

Die Kontaktaufnahme zum Rechner verläuft reibungslos. Entweder man synchronisiert die Musikdatenbank mit dem Windows Media Player 10 von Microsoft oder man bemüht den Explorer. Daten und Musik wechseln in diesem Fall per Drag-and-Drop den Speicherort. Vor Zwangs-Software, wie Apple sie dem Nano diktiert, bleibt Packard Bells Vibe 360 zum Glück verschont.

Packard Bell Vibe 360

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