Netzwelt stellt User-Profile vor, die mit Windows Vista warten sollten
Vista vs. XP: Welches Windows passt zu welchem Benutzer?
Moritz Zielenkewitz
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Windows Vista nähert sich mit großen Schritten der Veröffentlichung, und viele Benutzer fragen sich, ob der Kauf von Microsofts neuestem Spross Sinn macht. Familien hoffen auf die neue Benutzerkontosteuerung, Spieler schielen auf DirectX 10, Sicherheitsfans fürchten Lücken im System. In diesem Artikel stellt netzwelt verschiedene Nutzerprofile vor und analysiert, ob sich ein Wechsel auf Windows Vista lohnt oder doch lieber XP auf der Festplatte bleiben sollte.
Inhalt:
- Im Dauertest zur Vista-Analyse
- Der Gelegenheits-Klicker
- Der Zocker, Daddler, Gamer
- Die Familie mit jungem Nachwuchs
- Der sicherheitsbewusste Profi
- Der Rentner und Späteinsteiger
- Der Multimedia-Mogul
- Fazit: Viele Profile führen zum Ziel
Im Dauertest zur Vista-Analyse
Lange dauert es nicht mehr, bis Windows Vista im Bewusstsein der PC-Nutzer ganz weit nach vorne rücken wird - teilweise gezwungenermaßen, denn XP war und ist das meistverbreitete Betriebssystem der Welt. Geht es nach Microsoft, sollten auch alle Besitzer brav den Wechsel vollzeihen. Gelockt wird in erster Linie mit einer schicken Optik, vielen Detailverbesserungen und einem neuartigen Sicherheitskonzept. Doch ausschlaggebend für die nicht ganz billige Frage, ob das neue Vista her muss, ist der individuelle Umgang mit dem Computer - denn nicht für jeden ist Windows Vista das Nonplusultra.
In den Monaten seit dem Erscheinen der Vista Beta 2 hat netzwelt das Betriebssystem einem Dauertest im Redaktionsalltag unterzogen. Neben Büroanwendungen, Surfen und Arbeiten an den Systemeinstellungen standen dabei auch Foto- und Videobearbeitung sowie das eine oder andere Spiel auf dem Programm. Daher ist es möglich, anhand der gewonnenen Erfahrungen einzuordnen, ob der Umstieg auf Windows Vista für ein bestimmtes Userprofil sinnvoll ist oder (noch) nicht. Auch die Neuerungen durch die kürzlich veröffentlichte Release Candidate 1 werden mit einbezogen, wenn es um eine Empfehlung geht.
Der Gelegenheits-Klicker
Der Großteil aller Windows-Nutzer weltweit dürfte dieser Gruppe angehören. Sie benutzen den PC nur sporadisch und wenn, dann auf festgelegten und verinnerlichten Wegen: "Doppelklick unten links, dann bin ich im Internet. Jetzt das Stern-Symbol und den obersten Eintrag, schon kann ich meine E-Mails lesen." Der Computer stellt für sie weniger ein Spielzeug oder Hobby als vielmehr ein Arbeitsgerät dar - wie ein Auto, dass nicht schnell zu sein braucht, sondern von A nach B fahren soll. Dementsprechend abgeneigt sind Gelegenheits-Klicker auch davon, in die Tiefen des System einzudringen und den Computer in seiner Gesamtheit zu verstehen. Registry, Systemsteuerung, Kommandozeile - das sollen bitte gerne die anderen machen.
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