Pandora wird sozial, Last.fm lernt Deutsch
Mehr Komfort für Musikempfehlungen
Janko Röttgers
Die Betreiber des Online-Radios Pandora.com haben ihr Angebot kurz vor Weihnachten deutlich erweitert. Dabei hat sich Pandora den einen oder anderen Trick von Last.fm abgeschaut. Doch von Last.fm gibt es ebenfalls Neuigkeiten.
Pandora war bisher als Musikempfehlungs-Plattform ohne große Spielereien bekannt. Nutzer starten Pandoras Radio-Player mit einem bestimmten Song oder Musiker. Danach lassen sich Songs bewerten, um das eigene musikalischen Profil zu schärfen.
Doch die eigentliche Magie vollzieht sich im Hintergrund: Pandoras Music Genome kombiniert automatisch musikalisch kompatible Songs zu einer persönlichen Radio-Playlist. Pandora nutzt dazu Experten, die jeden Song der Plattform hinsichtlich seiner musikalischen Merkmale analysieren.
Nutzer-Profile und kollektive Radiostationen
Offenbar hat die Hintergrund-Berieselung nicht alle Pandora-Nutzer glücklich gemacht. Die Plattform bietet deshalb jetzt eine Reihe von Möglichkeiten, aktiver in das Geschehen einzugreifen. So lassen sich Songs per Bookmark-Funktion vormerken, die dann automatisch dem eigenen Profil hinzugefügt werden.
Die Profile der Pandora-Nutzer lassen sich in einem neuen Community-Bereich der Website durchstöbern. Nutzer können zudem eigene Stationen erstellen. Jede Station bekommt eine eigene Webseite, die dann von anderen Nutzern als musikalischer Startpunkt genutzt werden kann.
Noch mehr Nutzer für Last.fm
Manch einem Leser werden solche Features sicher bekannt vorkommen. Last.fm hat sich bereits seit langem auf kollektive Musikprofile und Radiostationen spezialisiert. Die in London beheimatete Radio-Plattform bietet ihren Nutzern unter anderem die Möglichkeit, ihre eigene musikalische Nachbarschaft nach neuen Song-Empfehlungen zu durchforsten. Nutzer können sich zudem direkt per Messaging-Funktion und integriertem Weblog austauschen.
Last.fm besitzt eigenen Angaben zufolge mittlerweile 15 Millionen registrierte Nutzer. Die Firma setzt trotzdem weiter auf Expansion. So startete man vor wenigen Tagen ein deutschsprachiges Web-Angebot, um auch hierzulande weiter Fuß zu fassen. "Last.fm Deutschland ist der nächste Schritt, noch mehr Leute mit dem gemeinschaftlichen Musikerlebnis von Last.fm bekannt zu machen", meint dazu Last.fm-Mitbegründer Felix Miller.
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Leider sind beide Dienste zu sehr auf den Amerikanischen Markt und zu sehr auf Mainstream ausgerichtet. Und mache Dinge kann man nicht wirklich suchen wenn der Name z.B. "Mia" zu einfach ist und damit zu leicht verwechselbar ist.
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