PC-Ersatz mit DirectX 10-Grafik und Vollausstattung
S geht ab: Gamer-Notebook Asus G2S im Test
Benjamin Schnitzler
PC-Tuner aufgepasst: Dieses Gamer-Notebook könnte ihren Rechner gleich dreifach deprimieren - bei Leistung, Optik und Ausstattung. Im Asus G2S stecken einige der besten Bauteile, die der Hardware-Markt momentan hergibt. Gepaart mit einem voll spieltauglichen und extrem hellen Display ist es ein idealer Begleiter für die nächste LAN-Party, macht mit seiner üppigen Multimedia-Ausstattung aber auch in den heimischen vier Wänden eine gute Figur.
Obwohl das "S" genauso gut für "sauschnell" stehen könnte, deutet es vielmehr auf Intels neueste Notebook-Plattform namens "Santa Rosa" hin. Auch nicht von schlechten Eltern ist Nvidias Notebook-Grafik GeForce 8600M GT, die mit vollem DirectX 10-Beistand für Windows Vista punktet. Noch beachtlicher ist allerdings das, was man auf den ersten Blick sieht. Denn hier haben sich die Designer einmal richtig ausgetobt und dem Understatement komplett den Rücken gekehrt.
Inhalt
Vehementer Vortrieb
Tastenspieler
Movie-Star und mehr
Schneller Strahlemann
Lauflahm und aufgedreht
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Es dürfte schwerfallen, sich keine Meinung zur G2-Optik zu bilden. Es polarisiert mit einem wilden Stilmix irgendwo zwischen Casemodding, Edel-Notebook und aufgemotztem Golf GTI. Der gesamte Deckel ist mit hochglanzlackiertem Aluminium, das Interieur mit Kohlefaser-Finish und rot lackierten Lüftungsschlitzen versehen. Und - nicht wirklich überraschend - ein beachtliches Arsenal bunter Lichter. Überladende Prollschüssel für die einen, Objekt der Begierde für die anderen.
Eines steht fest: Um unbemerkt im Café oder Vorlesungssaal seine E-Mails zu checken oder Notizen niederzuschreiben, taugt das wuchtige Spielgerät definitiv nicht. Doch mit einem Kampfgewicht von vier Kilogramm hemmt es die Lust am Herumtragen ohnehin schon von vornherein. Es sei denn, die Reise geht auf eine schummrig beleuchtete Multiplayer-Party, um vor einem höchstwahrscheinlich staunenden Publikum zu prahlen. Dass es sich dabei um keine Luftnummer handelt, wird spätestens nach dem ersten Spielstart klar.

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Optisch rangiert das G2S irgendwo zwischen Case-
modding, Edel-Notebook und aufgemotztem Golf GTI.
Manchen betagten PC mag man bereits während der Installation von Windows Vista leise stöhnen hören, doch der Ressourcenschlucker aus dem Hause Microsoft tangiert das G2S nicht sonderlich. Zwei Gigabyte RAM, ein Dual-Core-Prozessor mit satten 2,2 Gigahertz und 200 Gigabyte Plattenplatz machen's möglich. Dank dem rasanten GeForce 8600M GT bewältigt es selbst anspruchsvolle Spiele mit Bravour. Das stellen die Praxis-Prüfungen mit "Prey" und "Half-Life 2" eindrucksvoll unter Beweis, dort liefert es selbst bei maximaler Display-Auflösung und sehr hoher Bildqualität noch ruckelfreien Spielspaß.
Grafisch ist das 17-Zoll-Notebook damit bereits für kommende DirectX 10-Titel wie "Crysis" oder "Hellgate: London" gerüstet, die im Laufe des Jahres erscheinen werden. Noch die ein oder andere Spur flotter dürfte allerdings der gerade erst vorgestellte GeForce 8700M GT zu Werke gehen, Nvidias derzeit schnellster 3D-Chip für die nächste Spielegeneration. Mit dem bis dato stärksten von netzwelt getesteten Notebook-Prozessor fällt es dem G2S erwartungsgemäß nicht schwer, neue Maßstäbe bei der System- und Multimedia-Performance zu setzen. Allerdings mehr ein Verdienst von Intel als von Asus.
Asus G2S im Test
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Eine Frage an die Redaktion: Habt ihr bei Eurem Testgerät auch den Effekt gehabt, dass bei Vista unter Aero und 32 bit Farbtiefe auf dem Screen des G2S manche Linien je nach Helligkeit und Kontrast angefangen habe, stark zu flimmern? Besonders wenn man die Helligkeit nach unten geschraubt hat in den Forceware-Einstellungen?
Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Hardwarefehler beim Screen ist oder nicht. Es verschwindet auch, wenn ich von 32 bit auf 16 bit zurückstelle. Mein Notebook-Händler hat gesagt, ich soll das Gerät bei Asus einschicken, da müsste das Display ausgetauscht werden. Aber was das wieder für einen Arbeits- und Zeitaufwand bedeutet! Da will ich mir erst sicher sein, dass es nicht eher ein Vista- oder nvidia-Treiber-Problem ist ...
Das Flimmern der Linien verschwindet übrigens auch wenn ich andere Splendid-Bildschirmmodi einstelle. Die Linien, die Flimmern, sind immer nur 1 Pixel breit (horizontale oder vertikale Linien, wie Ränder von Fenstern etc).
Das Flimmern ist mir bei Spielen oder anderen grafischen Anwendungen bisher nicht aufgefallen. Ich habe ehrlich gesagt den Verdacht, dass es eher was mit Vista und Transparenz-Effekten und 32 bit zu tun hat ...
Danke schonmal für die Antwort ...
Der Effekt ist mir nicht aufgefallen, allerdings hat das Display bei HL2 mit 4x Antialiasing stark geflackert und Bildfehler erzeugt, höchstwahrscheinlich wegen fehlerhafter Treiber. Die Helligkeit würde ich ohnehin besser hardwareseitig, sprich über die Tastenkombination, regeln. Aber daran wird es wohl nicht liegen.
Was passiert denn, wenn Du die Transparenzeffekte deaktivierst oder das Vista-Design komplett abstellst? Sinnvoll wäre es auf jeden Fall, wenn Du die Grafiktreiber einmal komplett runterschmeißt und neu installierst, vielleicht gibt es auf dem Asus-Server ja schon aktuellere. Aber da braucht man Geduld, der Download-Server ist manchmal seeehr langsam.
Hallo,
sorry dass ich mich jetzt erst melde. Auf Anraten meines Notebookhändlers habe ich das G2S eingeschickt. Sein Techniker meinte, das Display müsste defekt sein, wenn es dieses Flackern gibt. Allerdings hat der Asus Reparaturdienst nichts gemacht. Display wurde nicht ausgetauscht, nur das BIOS aktualisiert.
Das Problem ist dadurch allerdings nicht verschwunden. Ich habe auch bereits mehrere Grafikkarten-Treiber probiert, egal bei welchem kommt das Flackern vor.
Besser wird es, wenn ich den Transparenz-Effekt ausschalte oder ganz auf das Vista-Layout verzichte und das alte einstelle (geht ja auch bei Vista). Allerdings auch hier kann in ganz wenigen Fällen, deutlich seltener, das Flimmern vorkommen. Einzelne mehr oder weniger kurze oder längere, horizontale oder vertikale 1-pixel-breite Linien, die deutlich flackern. Wenn ich die Helligkeit runterstelle über den Treiber, wird es stärker. Aber der Effekt wird SEHR deutlich gemindert, wenn der Transparenz-Effekt ausgeschaltet wird.
Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass es ein Hardware-Fehler ist, denn das Flimmern kommt ja nicht immer an der gleichen Stelle vor, und auch nicht bei Spielen, nur unter Vista. Ich wäre nur froh, wenn mir das jemand bestätigen würde, denn solange es "nur" ein Softwareproblem ist, habe ich nicht das Gefühl, 2000 Euro für ein defektes Gerät ausgegeben zu haben ...
Zitat:
.... Ich wäre nur froh, wenn mir das jemand bestätigen würde, denn solange es "nur" ein Softwareproblem ist, habe ich nicht das Gefühl, 2000 Euro für ein defektes Gerät ausgegeben zu haben ...
Moin!
Dein Beitrag ist zwar nun schon ein wenig älter, aber Du hast Dein Schleppi wohl in etwa so lang wie ich.
Mir ging gerade auch mal wieder das Flackern auf den Beutel und ich habe Deinen Beitrag über Google gefunden.
Das Flackern scheint "normal" zu sein.
Bei mir äussert es sich darin, dass schwarze oder fast schwarze Flächen bisweilen rot flackern. Das tritt häufig bei kurzem Betrieb (Warmlaufphase?) auf und hört irgendwann wieder auf. Probier mal den Deckel zu bewegen, wenn es flackert. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es hilft auch wenn ich es technisch nicht so recht erklären kann. Vielleicht sind manche Abschirmungen nicht optimal gewählt o.Ä.
Ich bin mit dem Teil jedenfalls zufrieden. Ist halt Elektronik-Klumpatsch mit Hass-del-la-Vista druff aber macht Laune. Zitieren
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