Mobiler Alleskönner im Edel-Design

Gadget-Globus: iRiver NV - volle Ladung für unterwegs

Benjamin Schnitzler

Wer auf durchgestylte MP3- oder Personal Media-Player steht, sollte sich vor dem Weiterlesen besser ein Lätzchen umhängen. Denn der iRiver NV dürfte sämtlichen Gadget-Liebhabern das Wasser literweise im Munde zusammenlaufen lassen. Gute Gründe dafür gibt es reichlich: ein futuristisch-elegantes Design, gepaart mit einem Arsenal technischer Raffinessen.

Ganz klar, der iRiver NV ist ein so genannter PMP, ein Personal Media Player, der außer Musik auch Videos wiedergibt. Doch das ist bloß ein kleiner Bruchteil des üppigen Funktionsumfangs. Ein sieben Zoll messender Bildschirm mit 800 x 480 Pixeln und 16,7 Millionen Farben lädt zum Zuschauen ein, zusätzlich befindet sich ein kleineres OLED-Display auf dem großen runden Steuerknopf. Damit kann nicht nur auf die gespeicherten Bild-, Musik- oder Videodateien zugegriffen werden, sondern auch auf den eingebauten GPS-Empfänger.

iRiver NV
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Mehr als nur ein Medienspieler

Richtig gelesen, der NV kann bei Bedarf auch als Navigationsgerät fürs Auto herhalten. Als Zubehör sind sogar ein Stromadapter für den Zigarettenanzünder und die passende Halterung für die Windschutzscheibe erhältlich, Letztere interessanterweise aus deutscher Produktion. Für Vortrieb sorgt ein kleiner Dual-Core-Prozessor mit einem Takt von jeweils 390 und 300 Megahertz, zusätzlich erhält das zugrundeliegende WindowsCE 5.0 Unterstützung von 128 Megabyte Arbeitsspeicher.

Bei den Formaten zeigt sich der iRiver-PMP alles andere als wählerisch - er schluckt so gut wie alles: Audio-Dateien als MP3, WMA und OGG, Videos als AVI, WMV und MPEG. Bewegtbilder laufen auch als MPEG-4- oder Xvid-Dateien über den Schirm. Die Tonausgabe erfolgt entweder über die beiden Stereo-Lautsprecher zu zwei Watt oder per Line-Ausgang, beispielsweise mit Kopfhörern. Darüber hinaus beherrscht der tragbare Alleskönner noch das "Digital Multimedia Broadcasting", kurz "DMB".

Sollte der Speicherplatz einmal zur Neige gehen, kann die Kapazität mittels zweier SD-Kartenlots erweitert werden. Für den stationären Betrieb zu Hause bietet sich eine optionale Fernbedienung an, die in puncto Design dem Protagonisten kaum nachsteht. Doch leider gibt es gleich zwei Haken: Der iRiver NV ist derzeit nur in Korea erhältlich und mit umgerechnet fast 400 Euro nicht gerade billig.










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14. August 2007