Japanischer Leisetreter auf den Spuren des Apple iMac
NEC Valuestar W: HTPC mit Wasserkühlung
Benjamin Schnitzler
NEC bringt eine Art japanische Version des Apple iMac auf den Markt. Wie beim US-Konkurrenten sind Rechner, Flachbildschirm und Lautsprecher in einem einzigen Gerät untergebracht. Doch beim NEC Valuestar W steckt noch etwas mehr drin - eine besonders leise Wasserkühlung für Prozessor und Festplatte.
Die außergewöhnlichen Kühlmaßnahmen drücken den Geräuschpegel auf gerade einmal 25 Dezibel, haben aber noch einen weiteren Vorteil: Da auch die Festplatte mit Wasser gekühlt wird, kann es so schnell nicht zum hitzebedingten Datenverlust kommen. Ein weiteres interessantes Merkmal des potenziellen Wohnzimmer-PCs ist der eingebaute Tastatur-Einschub in der Frontpartie.

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NEC Valuestar W (Bild: PC Watch)
Je nach Anspruch bietet NEC zwei unterschiedliche Varianten des Valuestar W an. Das Top-Modell verfügt über ein 22-Zoll-Display mit 1.680 x 1.050 Pixeln, ein Combo-Laufwerk für Blu-ray und HD DVD, einen DVB-T-Tuner sowie Wireless LAN. Für angemessenen Vortrieb des Systems sorgt ein Intel Core 2 Duo E4400 mit zwei Gigahertz, während sich eine eher langsame Grafikkarte mit Nvida GeForce 8400M GS für Gelegenheitsspieler anbietet. An Arbeits- und Festplattenspeicher bringt der Rechner ein beziehungsweise 500 Gigabyte auf.
Mit kleinerem 19-Zoll-Bild und nur 1.440 x 1.050 Punkten ist die Einstiegsvariante ausgestattet, die bloß einen normalen DVD-Brenner aufweist. Außerdem gibt es statt eines Dual-Core-Prozessors nur einen Intel Celeron mit 1,6 Gigahertz, statt 500 nur 320 Gigabyte Speicherplatz. Daneben hat NEC auch eine mittlere Modellvariante im Programm. Zur Serienausstattung zählen in jedem Fall ein Speicherkartenleser für SD(HC)-, Memory Stick/Pro- und xD-Medien, fünf USB-2.0-Ports sowie Anschlüsse für Gigabit-Ethernet und S/PDIF.
NEC Valuestar W: HTPC mit Wasserkühlung
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Sollte der NEC Valuestar W jemals nach Europa kommen, könnte es allerdings teuer werden. Für die Top-Ausstattung werden umgerechnet etwa 2.162 Euro fällig, für das Einstiegsmodell immerhin noch 1.335 Euro. Dennoch leistet der japanische Elektronikhersteller einen weiteren Beitrag dazu, die Wasserkühlung für den PC aus ihrem Nischendasein zu befreien.
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