Neue Freeware-Versionen sollen Schwachstellen beheben
Firefox, Opera und Co.: Sicherheitslücken geschlossen
Stefan Hagedorn
Immer häufiger werden Sicherheitslücken von den Softwaretüftlern und Sicherheitsexperten erst bekannt, wenn diese bereits geschlossen sind. Damit sollen in erster Linie den Hackern keine zusätzlichen Informationen für ihre gefährlichen Angriffe frei Haus geliefert werden. Neben den beliebten Browsern Firefox und Opera wurde auch der Real Player in Sachen Sicherheit auf Vordermann gebracht.
Sicher surfen mit Firefox 2.0.0.8
Stabiler und vor allem sicherer wird das Surfvergnügen mit der neuen Version 2.0.0.8 des Firefox. Insgesamt acht Sicherheitslücken sollen geschlossen worden sein. Zwei wurden als "kritisch" eingestuft, vier als "moderat" und zwei als "gering". Mit manipulierten Dateien konnten das gesamte System beeinträchtigt und gefährliche Schadcodes eingeschleust werden.
Die Mac-Version des Browsers soll bereits das neue Betriebssystem Mac OS X 10.5 Leopard unterstützen, am 26. Oktober ist die Markteinführung geplant. Ferner ist der Firefox nun auch in Georgisch und Rumänisch verfügbar, eine kurdische Sprachversion befindet sich im Beta-Test. Das E-Mail-Programm Thunderbird soll in Kürze nachziehen und ebenfalls in der überarbeiteten Programmversion 2.0.0.8 erscheinen.

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In 2.0.0.8 sicherer: Mozilla Firefox.
(Klick vergrößert.)
Opera 9.24 gestopft
Auch der norwegische Mitbewerber Opera Software hat seinen populären Browser überarbeitet: Opera in Version 9.24 wurde vor allem sicherer und stopfte mehrere Sicherheitslücken. Betroffen sind sowohl Windows- als auch Linux und Mac OS X-Anwender. Über eine Schwachstelle in Verbindung mit einem beliebigen Newsgroup-Reader oder E-Mail-Client konnten Anwender auf eine präparierte Website gelotst werden.
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