Preiswert lesen statt teuer brennen: HD-Laufwerke ab 100 Euro
Günstige Blu-Ray- und HD-DVD-Laufwerke für den PC
Manuel Masiero
Obwohl ihnen der Ruf teuren Technikspielzeugs vorauseilt, müssen Blu-Ray- und HD-DVD-Laufwerke nicht teuer sein. Will man die entsprechenden Medien nämlich nicht brennen, sondern nur abspielen, kann man anstelle eines Rekorders auch zu einem Combo-Laufwerk greifen. Diese sind meistens nichts anderes als DVD-Brenner mit integrierter Blu-Ray- oder HD-DVD-Lesefunktion. Reine Lesegeräte gibt es schon für weniger als 100 Euro.
Ebenso wie bei Standalone-Playern gibt es auch für den PC keine Laufwerke, die beide Formate gleichermaßen abspielen. Am günstigsten ist man aber mit einem Gerät bedient, das sowohl CDs und DVDs liest als auch eines der HD-Formate wiedergibt. Derzeit ist die Auswahl an passenden Laufwerken aber noch sehr übersichtlich. Immerhin gibt es für die HD-DVD-Fraktion mit dem Toshiba SD-H802A ein passendes IDE-Laufwerk, das zudem weniger als 100 Euro kostet. Für die Slimline-Variante muss man rund 200 Euro auf den Tisch legen. Soviel kostet in etwa auch ein DVD-Brenner mit HD-Kompatibilität wie etwa der Pioneer BDC-202BK, der mit Blu-Ray-Lesefunktion und S-ATA-Schnittstelle ausgestattet ist.

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Multitalent: Der DVD-Brenner Pioneer BDC-202 liest auch Blu-Ray-Disks.
Hohe Hardware-Anforderungen für Playback
Um Blu-Ray-Disks und HD-DVDs am PC abzuspielen, müssen alle an der Wiedergabe beteiligten Geräte genau aufeinander abgestimmt ein. Beispielsweise sind derzeit nur wenige Grafikkarten in der Lage, Bildsignale HDCP-verschlüsselt über die HDMI- oder DVI-Schnittstelle an den Monitor zu senden. Weil HD-Filme aber nicht nur Videocodecs wie MPEG-2, sondern auch H.264 und VC-1 nutzen, sind auch rechenstarke Grafikprozessoren zur Decodierung und mindestens 256 Megabyte Videospeicher Pflicht.
Für flüssiges HD-Playback braucht es auch einen flotten PC: Empfohlen wird ein Rechner, dessen Performance etwa dem eines Intel Core Duo, Pentium D oder Athlon 64 X2 entspricht. Dazu kommen mindestens 512 Megabyte, besser jedoch ein volles Gigabyte RAM sowie eines der folgenden Betriebssysteme: Windows XP Home, Professional oder Media Center Edition mit jeweils aufgespieltem Service Pack 2 oder Windows Vista.
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