Licht und Windeffekte am Rechner
Sturm und Blitz beim Zocken: Philips amBX im Test
Patrick Woods
Mit echten Wind- und Lichteffekten soll die amBX-Reihe von Philips den Gamern ein intensiveres Erlebnis beim Zocken bescheren. Wind, Vibrationen und wechselndes Farbenspiel unterstützen die Handlung auf dem Bildschirm. Wir haben uns das Premium-Set der amBX-Serie vorgeknöpft und machen den Test.
Spieleentwickler geben Millionen dafür aus, dass die Games die richtige Atmosphäre verströmen. Der Sound muss stimmen, die Lichteffekte auch und die Grafik sollte selbstverständlich möglichst fotorealistisch daherkommen. Die Programmierer modellieren über Monate an den virtuellen Spielewelten, um dem Spielerlebnis den letzten Schliff zu geben.
Inhalt
- Auf der Suche nach dem Spielhallengefühl
- Die Idee hinter amBX
- Mögen die Spiele beginnen
- Ratterndes Geruckel
- Unerwartet unspektakulär
- Die Lautsprecher
- Fazit
- Versionen und Preise
- Ergebnis
Auf der Suche nach dem Spielhallengefühl
Die Atmosphäre hat ihre Grenzen. Dort, wo das Spektakel stattfindet: vor dem Bildschirm. Die technische Ausrüstung am Gaming-PC macht einen großen Teil der Atmosphäre aus. Surround-Sound für den richtigen Klang, ein großer Monitor, damit das Zocken nicht zum Mäusekino wird, und die richtigen Eingabegeräte.

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Mehr Spielspaß durch Wind und Licht?
Es ist das Spielhallenfeeling, das jeder Gamer zu Hause vermisst. Bei den großen Automaten gibt es Lederlenkrad, Rennsitze und Sportpedale für Rennfahrer und Pistolenimitate für die Hobbysöldner. Und dazu gibt es Sound - richtig lauten Sound. Wieder daheim fehlt diese Atmosphäre. An der eigenen Tastatur wirkt alles nur halb so spektakulär, nur halb so intensiv.
Gamingzubehör als Erlebnismultiplikator
Viele Spieler geben eine Menge Geld aus, um sich der Realität anzunähern. Mit einem Lenkrad heizt es sich besser, Pixelpiloten bestehen auf den richtigen Joystick. Die Zubehörindustrie verdient sich eine goldene Nase mit Accessoires rund um das Spielen. Rückmeldung wie Force Feedback macht das Zocken abermals realistischer. Nach der Vorstellung von Philips ist das aber noch nicht genug.
Philips amBX
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Der niederländische Konzern legt Wert auf das richtige Ambiente. Nach dem Vorbild der "Ambilight"-Technik am Fernseher übertrug man das Prinzip auf den Computer. Bei diesen Fernsehern sitzen farbige Lampen am Bildschirmrahmen und werfen ein zum Bildinhalt passendes Licht an die Wand. Dadurch wirkt die Glotze weniger von Rest des Raumes abgetrennt, was zur Entspannung des Zuschauers beitragen soll und für für ein nettes "Ambiente" sorgt.
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