Von Handy und Co. verdrängt
Der PC ist vom Aussterben bedroht
Patrick Woods
Für viele Menschen sind Computer immer noch eine neumodische, komplizierte Erscheinung mit sieben Siegeln. Dabei könnte die Blütezeit des PCs bereits wieder vorbei sein. In Japan zeigt sich ein Trend, dass sich die Konsumenten wieder vom Heimrechner weg bewegen. Der Haushaltsrechner, ein Auslaufmodell?
Die Hälfte surft mit dem Handy
PCs sind out - zumindest wenn es nach den Verkaufszahlen in Japan geht. Dort verliert der Computer zunehmend seine Stellung als elektronische Zentrale im Haushalt. Die Hälfte der Japaner nutzen ihre Handys, um im Netz zu surfen oder E-Mails zu schreiben, ergab eine Studie des dortigen Innenministeriums.
"Die Verbraucher lassen sich von größeren Festplatten oder schnelleren Prozessoren nicht mehr beeindrucken. Diese sind nicht so spannend wie ein größerer Fernseher", sagt Masahiro Katayama, japanischer Marktforscher, gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Statt neuer Computer kaufen die Japaner lieber Flachbildfernseher oder Handys.

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Viele Nutzer interessieren sich nicht mehr für große, teure Rechner
Stagnation im "Zukunftsmarkt"
Im letzten Quartal gingen die Verkäufe von Laptops in Japan um 3,2 Prozent zurück, bei den Desktoprechnern sogar um 4,8 Prozent. In den USA zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab, auch dort gehen die Verkäufe herkömmlicher Rechner zurück. Die Gründe für die Abkehr vom Heimrechner sieht Masahiro Katayama bei den neuen Geräten und Gadgets, die selbstständig auf das Internet zugreifen und den Umweg über den Computer nicht brauchen.
Handys und PDAs sind für E-Mails und das Web gut geeignet, Digitalkameras können direkt an einen Drucker oder den Fernseher angeschlossen werden. Spielkonsolen machen Schluss mit Aufrüstwahn und Kompatibilitätsproblemen. Der PC vereinfacht das digitale Leben nicht immer, sondern kann auch das Gegenteil bewirken.

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Rechenknechte in Form von beigen Blechkisten passen nicht zum modernen Technikfan.
Noch stehen die technikverliebten Japaner mit diesem Trend alleine da, in Schwellenländern wie China boomen die PC-Verkäufe nach wie vor. Die Märkte in den Industrienationen scheinen jedoch gesättigt zu sein, der Computer ist nicht mehr die unverzichtbare Zentrale im Haushalt. Statt Geld für einen neuen Rechner auszugeben, wird lieber für andere Dinge gespart.
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und spätestens wenn die japaner versucht haben, auf ihren handys anspruchsvolle spiele zu spielen, werden wir merken, dass diese überschrift maßlos überzogen ist:rolleyes:
Hallo!
Im Konsolenland Japan hat der PC nie die gleiche Bedeutung als Spielmaschine gehabt, die er hier hat ;).
Gruß,
ich werd ihn am Leben halten :P Ich denke mal nich das In Europa gleiches zu erwarten ist ^^ Der PC ist doch bei manchen schon der Autoersatz xD
Vielleicht geht der Trend weg, vom teuren PC und hin zur preiswerten Internetmaschnine..aber Aussterben hmhmhmm..neee ^^
Klar, daß bei dem Ärger, den man so generell mit Rechnern hat, der Wunsch nach etwas -naja einfach- funktionierenden langsam wächst.
Ich meine die meisten wissen ja auch nicht, daß ihr neues "supermultifuntions Handy" auch nur ein kleiner Computer ist, auf dem ein BS mit Programmen läuft...
Viele brauchen offensichtlich nicht die Möglichkeit "alles" zu tun und sind zufrieden, wenn die wichtigsten ~5 Programme laufen.
Grüße Grunzer
der auch auf ein funktionierendes System steht und deshalb jetzt dann von Windows zu Linux wechselt (ich meine natürlich von der Arbeit heim fährt ;))
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