Sechs Pfund Gezocktes
Blut und Spiele: Toshiba Satego X200-20O im Test
Michael Knott
Ebenfalls auf der Vorderseite und auch im geschlossenen Zustand vorbildlich zugänglich sind die Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer, Line-In und Digital-Out. Folgende Anschlüsse reihen sich an den beiden Seitenflächen aneinander: Firerwire, HDMI, sechs Mal USB 2.0, RGB (zum Anschluss eines externen Monitors) sowie ein S-Video-Ausgang. Vor allem der HDMI-Ausgang ist bislang bei Notebooks eher selten zu finden und dem Satego hoch anzurechnen.
In unserem Test-Notebook nimmt ein Dual-layer-fähiges Multiformat-Laufwerk optische Speichermedien entgegen. Wahlweise ist auch die Ausstattungsvariante X200-203, die unter anderem eine größere Festplatte und eine höhere Auflösung bietet, mit einem HD DVD-Laufwerk erhältlich.

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Ein vollständiger Nummernblock ist natürlich gerne gesehen.
Klappe auf: Optik, Ausstattung und Verarbeitung des Innenraums
Das Öffnen des schweren Displaydeckels geht ohne störendes Knarren von der Hand. Anschließend bleibt der Blick an vier Punkten hängen, zunächst an den Lautsprechern samt Tasten für die Multimediasteuerung und der großen und vollständigen Tastatur. Kurze Zeit später wandert das Auge weiter zum doppelt belegten Maus-Touchpad und dem auf der rechten Seite platzierten Fingerabdruck-Scanner.
Die Tastatur bereitet nicht nur Spielerhänden Freunde. Mit kurzem Hub und einer äußerst knackigen Rückmeldung lassen sich auch längere Texte hervorragend verfassen. Der vollständige Nummernblock tut sein Übriges, um es Umsteigern von klassischen Desktop-Systemen so einfach wie möglich zu machen.

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Bei Bedarf liefern die eingebauten Lautsprecher ordentlich Druck. Lüftergeräusche übertönen sie mühelos.
Display: Ziemlich abgeblickwinkelt
Das 17 Zoll große Display ist ein klassischer Vertreter der Schminkspiegel-Fraktion. Es reflektiert ordentlich, nicht nur im ausgeschalteten Zustand. Ein Fenster im Rücken wird dem ambitionierten Spieler schnell zum optischen Verhängnis. Es bietet eine Auflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten, was für einen 17-Zoll-Bildschirm keinen Top-Wert darstellt.
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