Sechs Pfund Gezocktes
Blut und Spiele: Toshiba Satego X200-20O im Test
Michael Knott
Abzüge gibt es beim Blickwinkel und bei der Ausleuchtung. Gerade die unteren Ecken des Bildschirms sind im Vegleich zur Display-Mitte recht dunkel. Der vertikale Sichtbereich fällt extrem schmal aus. Dies ist besonders störend, da ein leichtes Zurücklehnen bereits mit einem nahezu dunklen Bildschirm quittiert wird. Auch neigt der Notebook-Deckel zu einem Eigenleben. Wenn das Notebook auf den Knien liegt, reicht oft eine kleine Änderung der Position aus, um den Deckel vollständig bis zum Anschlag klappen zu lassen. Ohne Makel sind hingegen Reaktionszeit, Kontrast und Farbtreue.
Leistung: Dreht die Regler auf
Wer spielen will, braucht Leistung im Überfluss. Gerade Spielenotebooks sollten damit nicht geizen, ist eine Aufrüstung oftmals doch überhaupt nicht, oder nur mit finanziell hohem Aufwand zu bewerkstelligen. Kaum verwunderlich, dass Toshiba aus dem Vollen schöpft und hochwertige Komponenten verbaut, die Schnelligkeit versprechen.

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Doppelt belegt: Das beleuchtete Touchpad ist ein guter Mausersatz.
Auf dem Datenblatt macht sich dies durch Nvidias aktuelle Grafik-Hardware GeForce 8700M GT mit 256 Megabyte DDR2 Video RAM inklusive 3D-Grafikbeschleuniger bemerkbar. 3DMark 06 liefert den beachtlichen Wert von 4.804 Punkten, PCMark 05 lieferte ein Ergebnis von 5.229 Punkten. Damit braucht das Satego X200 den Vergleich zur Konkurrenz keinesfalls zu scheuen. In der Praxis macht sich die gute Leistung durch flüssige Darstellung positiv bemerkbar. Beim Prozessor fiel die Wahl auf Intels Core 2 Duo T7300 mit 2,0 Gigahertz, der im Praxisbetrieb ordentlich Reserven bietet.
Aktuelle Titel wie "Empire Earth III" oder "Unreal Tournament III" laufen auch bei voll aufgedrehten Reglern flüssig. Lediglich "Unreal Tournament" zwingt das Toshiba-Notebook in die Knie. Hier kommt es bei Maximal-Einstellung zu deutlich wahrnehmbaren Rucklern und nervigen Aussetzern. Auch bei DirectX10-Spielen merkt man der GeForce 8700M GT die Schweißperlen deutlich an. Hier müssen Sie deutlich an den Effektreglern, sogar an der Auflösung selbst drehen, um ruckelfrei spielen zu können.
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