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Michael Knott
HSUPA: Sperriger Name für mehr Gschwindigkeit
Eine neue Übertragungstechnik haben die Mobilfuknetzbetreiber Vodafone und T-Mobile eingeführt. HSUPA steht für High Speed Uplink Packet Access und soll zumindest für die Kunden der beiden größten Netzbetreiber auch im Upload ein neues Kapitel in Sachen Schnelligkeit aufschlagen. HSUPUA versteht sich als Ergänzung zum HSDPA-Standard. Bei UMTS-Verbindungen wird dadurch die Geschwindigkeit beim Datenversand deutlich verbessert und auf bis zu 1,45 Megabit pro Sekunde erhöht. Ohne HSDPA sind es maximal 384 Kilobit pro Sekunde. Mit der HSDPA-Technik werden im Download im Vodafone-Netz maximal 7,2 Megabit pro Sekunde erreicht, künftig sollen auch bis zu 28,8 Megabit pro Sekunde realisiert werden.
Vorerst wird HSUPA in 50 Städten verfügbar sein, darunter Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Stuttgart und Saarbrücken. Im nächsten Jahr ist ein Ausbau des gesamten Vodafone-Netzes geplant. Mitbewerber T-Mobile will zunächst Nürnberg und Hannover ausbauen, bis Mitte kommenden Jahres soll das gesamte UMTS-Netz mit der neuen Technik kompatibel sein.
Günstige Hardware, lange Laufzeit
Für die Nutzung des neuen Daten-Turbos ist entsprechend ausgestattete Hardware erforderlich. Beide Anbieter bieten entsprechende UMTS-Modems bereits als USB-Stick an, die an Laptops angeschlossen werden. Ferner ist auch die EasyBox III erhältlich. Vodafone verkauft die Hardware zum subventionierten Preis ab einem Euro, allerdings muss ein 24-Monats-Vertrag für den Business-DataPro8-Tarif abgeschlossen werden.
Pro Monat wird eine Grundgebühr in Höhe von 9,52 Euro fällig. Zusätzlich ist auch die Buchung einer Daten-Tarifoption Bedingung, um HSUPA nutzen zu können. Auch T-Mobile koppelt die HSUPA-fähige Web'n'Walk ExpressCard IV für einen Euro an einen Vertrag. Der Datentarif Web'n'Walk Plus kostet monatlich acht Euro, die Laufzeit beträgt 24 Monate.
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