Mini MOB setzt auf klobigen Retro-Look
Retro-Handy: Der Knochen kommt zurück
Yasmin Kötter
Schwarz, schwer und handlich wie ein Betonklotz: Der Knochen ist wieder da - zumindest seine Optik. In England gibt es eine Neuauflage der ersten Handy-Modelle. Allerdings mit einem Unterschied: Das auf den Namen Mini MOB getaufte Handy ist deutlich kleiner als seine Vorgänger und bietet deutlich mehr Ausstattung.
Das Mobiltelefon erinntert stark an das erste Handy-Modell von Motorola, das DynaTAC 8000X. Dieses Retro-Handy ist allerdings weitaus kleiner: Es misst elf Zentimeter in der Länge und 3,5 Zentimeter in der Breite. Damit ist das Mini MOB eindeutig handlicher als seine Vorfahren. Die für ein modernes Mobiltelefon trotzdem stattliche Größe hat einen Vorteil: Es ist Platz für einen Akku, der ganze 30 Tage im Standby-Modus durchhält. Das bedeutet genügend Strom für drei Tage ununterbrochenes Telefonieren.

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Das "Mini MOB" ist ein kleiner Bruder der alten Motorola-Knochen.
Auch die Ausstattung liest sich vielversprechend: Das Mini MOB hat eine integrierte Kamera für Schnappschüsse, einen Musik- und Videoplayer und die Möglichkeit, den Speicher mit Mini-SD-Karten aufzustocken. Im Lieferumfang ist eine Karte mit 128 Megabyte Speicher schon dabei, außerdem Kopfhörer.
Zu kaufen ist das Retro-Handy im Internet für umgerechnet etwa 190 Euro. Dafür bekommt der Käufer eine Handy-Optik aus vergangenen Zeiten und eine Akku-Leistung, mit der er getrost eine Weltreise starten kann. Zumindest in England funktioniert das Mobiltelefon mit Verträgen und SIM-Karten der großen Anbieter.
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