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14.01.2008
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Was sagt der Kopf hinter der Messe zum Las-Vegas Event?

CES: Interview mit CES-Boss Gary Shapiro

Tobias Heinze

CES: Interview mit CES-Boss Gary Shapiro

Er ist der Mann, ohne den in Las Vegas auf der Consumer Electronis Show (CES) nichts geht. Gary Shapiro ist der Hauptgeschäftsführer der Consumer Electronis Association (CEA), die jährlich die CES in den USA ausrichtet. Netzwelt hatte die Gelegenheit, mit Gary Shapiro über die Messe der Superlative zu sprechen.

netzwelt: Wie zufrieden sind Sie mit dem Messeverlauf dieses Jahr?

Shapiro: Diese Show ist die erfolgreichste, die es je gab. Wir haben einen Rekord bei der Ausstellungsfläche, wir mussten unheimlich viel Personal zusätzlich einstellen und wir haben so viel Presse- und Medienaufmerksamkeit wie nie zuvor. Dazu sind viele neue Aussteller dieses Jahr das erste Mal bei der CES am Start, zum Beispiel haben wir neue Aussteller für Medieninhalte, aus der Autoindustrie und Kabelnetzbetreiber. Die CES hat sich zu einer echten branchenübergreifenden Messe entwickelt.

Gary Shapiro

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Im netzwelt-Interview: Gary Shapiro, der Kopf hinter der größten Elektronik-Messe der Welt in Las Vegas.

netzwelt: Wie sehen Sie die Zukunft der Messe?

Shapiro: Nun, so wie die Dinge gerade laufen, melden sich viele Aussteller schon jetzt für die Show des nächsten Jahres an. Ich war eben noch in dem Büro, das die Anmeldungen annimmt, und es sieht bereits jetzt schon so aus, als wenn wir 2009 ebenfalls eine ausgebuchte Show haben werden. Zu den Wiederanmeldungen kommen aber auch noch viele ganz neue Interessenten hinzu.

netzwelt: Was planen Sie, um die Messe noch internationaler zu gestalten, besonders im Hinblick auf Europa?

Shapiro: Nun, wir haben dieses Jahr bereits 25.000 internationale Besucher aus dem Handel. Aber man kann die CES nicht mit europäischen Messen, im Besonderen mit den deutschen Messen vergleichen, da diese in der Regel für jedermann offen sind. Besucherzahlen sagen dann nicht unbedingt etwas über den Erfolg der Messe aus. Unsere finalen Teilnehmerzahlen werden erst in zwei oder drei Monaten verfügbar sein, dann wissen wir mehr über den internationalen Erfolg.

Im Bezug auf Europa arbeiten wir sehr bestrebt, wir heißen Europa willkommen und haben schon jetzt sehr viele Messebesucher aus europäischen Ländern hier. In den wichtigsten Ländern haben wir zudem Agenturen, die Kontakte herstellen. Schon nach diesem Termin hier treffe ich mich mit einer deutschen Fernseh-Delegation.

netzwelt: Vielen Dank für das Gespräch.

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