Das Tutorial zum Trendthema mit Tipps von Lichtfaktor
Fototipp: Lightwriting – Malen mit Licht
Tobias Heinze
Lightwriting ist moderne Digitalfotografie und ein echter Trend. Immer mehr Fotos mit leuchtenden Lichtspuren finden sich im Netz und neben viel Begeisterung bleiben oft auch einige Fragen. Wie Lightwriting am besten funktioniert und was Sie dafür benötigen, dazu viele wertvolle Tipps – alles hier auf netzwelt.
Inhalt
- Ausrüstung: Es werde Licht
- Ausführung: So wird`s gemacht
- Ausbaufähig: Tipps von Lichtfaktor
Ausrüstung: Es werde Licht
Light Writing funktioniert natürlich mit Lampen, Leuchten und einfach allem, was Licht erzeugt. Dazu zählen auch Wunderkerzen, bestimmtes Feuerwerk und Fackeln. Außerdem entstehen mit etwas Farbfolie aus normalen Lampen schnell farbige Lichter. Um große und breite Lichtspuren zu erzeugen kann man mit etwas Bastelgeschick und Pergamentpapier die Leuchtflächen von Taschenlampen vergrößern. Auch die beim Verschönern von PC-Gehäusen, dem so genannten Case-Modding, so beliebten Kaltlichtkathoden erzeugen breite Spuren im Bild.

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Ausrüstung: Taschenlampe, ein wenig heißer Tee, warme Klamotten, Fernauslöser, Stativ, Kamera und reichlich Batterien. Kommt Ihnen bekannt vor? Im Fototipp Sternspuren war eine ähnliche Ausrüstung nötig.
Fahrradrücklichter und andere LED-Blinkleuchten sorgen ebenfalls für interessante Effekte. Die richtige Kamera fürs Light Writing benötigt eine manuell einstellbare Verschlusszeit. Je nachdem, wie aufwändig die Lichtmalereien werden sollen, muss die Verschlusszeit entsprechend lange einstellbar sein. Digitale Spiegelreflex- und Bridgekameras bieten hier meistens den größten Spielraum für Einstellungen. Für längere Belichtungen lohnt sich ein Fernauslöser, der die Belichtung verriegeln kann, den Verschluss also so lange aufhält, wie der Auslöser gedrückt bleibt.

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Ob Taschenlampe, Fackel, Wunderkerze oder Handylicht - alles was leuchtet kann für Light Writing Verwendung finden. Ein Laserpointer setzt schicke Spitzlichter im Lichtgemälde (Niemals in den Sucher der Kamera blicken, wenn mit dem Pointer ins Objektiv geleuchtet wird!)
Genauso wichtig wie die Kamera ist ein fester Stand durch ein Stativ. Welche Bauart, welche Marke – egal, Hauptsache die Digitalkamera steht stabil und sicher während der Belichtung. Ein Modell mit Kugelkopf hat sich aber als besonders praktisch erwiesen, wenn schnell und präzise viele verschiedene Kamerapositionen eingestellt werden müssen. Falls die Umgebung, in der fotografiert werden soll, zu hell ist, dann hilft ein Grau- oder Neutraldichtefilter (ND-Filter) weiter. Diese Filter vermindern das in die Kamera einfallende Licht und es gibt sie in verschiedenen Stärken.
Ausführung: So wird`s gemacht
Vorhang auf, Spot an und raus in die Nacht. Für Frühaufsteher lohnt sich vielleicht auch die Morgendämmerung, wichtig ist jedenfalls eine eher wenig beleuchtete Umgebung für die Light Writings, damit lange Belichtungszeiten überhaupt möglich werden. An der Kamera wird eine niedrige ISO-Empfindlichkeit und eine hohe Blende eingestellt. Eine lange Verschlusszeit ergibt sich dann automatisch und ein paar Testaufnahmen verraten schnell, ob eine noch höhere oder niedrigere Blendeneinstellung zu wählen ist.
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