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28.02.2008
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Eigene Videothek im Wohnzimmer

Leichter Einstieg: DVD-Festplattenrekorder

Yasmin Kötter

Nachdem der Rekorder die Sendungen gespeichert hat, können Sie sie zunächst ansehen und dann - wenn gewünscht - auf DVD brennen. So archivieren Sie nur dass, was sich wirklich lohnt, und können alles andere wieder löschen. Viele Rekorder setzen bei der Aufnahme des Programms Sprungmarken vor und nach der Werbung. Dadurch brennen sie nur die Sendung auf DVD, ohne die Werbeblöcke.

Bild und Ton: Digital statt Analog

Im Vergleich zu VHS-Rekordern nehmen die Festplatten-Recorder in höher Auslösung auf und bieten ein deutlich besseres Bild. Dafür sollten die Rekorder über eine HDMI-Buchse verfügen. HDMI steht kurz für High Definition Multimedia Interface. Über die HDMI-Schnittstelle überträgt der Rekorder Bild und Ton digital und ohne großen Qualitätsverlust zu Fernseher und Anlage.

Digital ist hier das Zauberwort. Rekorder, die die Signale nur analog weitergeben, erzielen eine schlechtere Bild- und Tonqualität. Jede Umwandlung von analog zu digital oder umgekehrt bedeutet Qualitätsverlust. Das heißt, die beste Bildqualität erzielen Geräte, die das Fernsehprogramm digital über DVB-T, Satellit oder Kabel empfangen und digital weitergeben.

anschlüsse

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Mit USB-Anschluss und DV-Eingang landen Musik und Heimvideos auf der Festplatte.

Viele der derzeit erhältlichen Rekorder dienen nicht nur zum Aufnehmen und Wiedergeben von Fernsehsendungen. Sie können genauso Musik, Bilder und selbstgedrehte Videos auf dem angeschlossenen Fernseher oder der Anlage abspielen. Voraussetzung dafür sind die entsprechenden Anschlüsse - etwa ein USB-Anschluss für das Übertragen von Fotos und MP3s oder ein DV-Anschluss für den Camcorder. Darauf sollten Sie beim Kauf achten, wenn Sie entsprechende Geräte anschließen möchten.

Vor dem Kauf ausprobieren

Ratsam ist, den Rekorder beim Händler genau unter die Lupe zu nehmen. Sie sollten sich davon überzeugen, dass der Festplattenrekorder nicht zu laut ist. Fast alle Geräte haben einen Lüfter - einige einen sehr lauten. Durch das Ausprobieren im Geschäft können sich sich böse Überrraschungen im heimischen Wohnzimmer ersparen. Die Preisspanne für brauchbare DVD-Festplatten-Rrekorder reicht von unter 300 Euro bis über 1.000 Euro. Je nachdem wie groß die verbaute Festplatte, wie zahlreich die Anschlüsse und wie umfassend die sonstige Ausstattung ist.

Zukunftssicher trotz Blu-ray

Obwohl der Nachfolger der DVD mit Blu-ray feststeht, gehören DVD-Festplatten-Rekorder keineswegs zum alten Eisen. Die DVD als Speichermedium ist wesentlich günstiger als derzeit verfügbare Blu-ray-Rohlinge. Wer Filme und Serien nicht nur zeitversetzt ansehen, sondern brennen und archivieren möchte, liegt mit einem DVD-Rekorder mit Festplatte immer noch richtig.

In der Regel kommen die aktuellen Rekorder mit den unterschiedlichen DVD-Formaten DVD+R, DVD-R und den zweilagigen DVD-R und DVD+R zurecht. Damit Sie nicht die Ausnahme kaufen, sollten Sie trotzdem einen Blick auf die unterstützten Formate werfen.

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