Alkoholantrieb für Handys, Laptops und Digitalkameras
Sony: Neue Brennstoffzelle passt in die Hand
Jan Johannsen
Sony hat während einer Konferenz in Atlanta (USA) einen Brennstoffzellen-Prototypen vorgestellt, der bequem in die Hand passt. Damit rückt die Marktreife der potentiell umweltfreundlichen Energiegewinnung näher. Ladekabel könnten überflüssig werden.
Das komplette Brennstoffzellen-System von Sony misst nur 50 x 30 Millimeter. Über die Dicke schweigt sich Sony allerdings aus. Das neue System verfügt schon über einen Akku, denn eine Brennstoffzelle erzeugt nur Energie und kann sie nicht speichern. Ebenfalls integriert ist eine Pumpe für das als Energiequelle genutzte Methanol sowie eine Steuerungselektronik. Mit einer Flasche Alkohol könnte die Zelle an jedem Ort, unabhängig von Stromanschlüssen und Kabeln, nachgefüllt werden.

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Im Brennstoffzellen-System steckt neben der eigentlichen Brennstoffzelle ein Akku, Elektronik und eine Pumpe.
(Klick vergrößert.)
Das neue System soll sehr effizient arbeiten. Zehn Milliliter Methanol sollen ausreichen, um ein Handy, das einen Film abspielt, vierzehn Stunden lang mit Strom zu versorgen. Sony plant, den Prototypen auch kommerziell zu verwerten. Er soll in mobilen Geräten zum Einsatz kommen. Denkbar ist die Nutzung in Laptops, Handys und Digitalkameras. Die Brennstoffzelle schafft eine maximale Leistung von drei Watt.
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