Digitale Spiegelreflexkameras für Um- und Einsteiger von Olympus
Kain gegen Abel: Olympus E-420 und E-520 im Test
Jan Johannsen
Nach dem ersten Blick auf die technischen Daten könnte man die digitalen Spiegelreflexkameras E-420 und E-520 von Olympus für eineiige Zwillinge halten. Erst auf den zweiten Blick sind Unterschiede zwischen den Brüdern zu bemerken. Ob es sich lohnt für diese Unterschiede bis zu 250 Euro mehr auszugeben hat netzwelt getestet.
Inhalt
- Gemeinsamkeiten auf dem Papier
- Unterschiede auf dem Papier
- In der Praxis
- Fazit
- Testbilder
Gemeinsamkeiten auf dem Papier
Auf dem Papier verfügen die E-420 und die E-520 über eine fast identische Ausstattung. Beide besitzen einen 4/3 Zoll großen "Live MOS Sensor" der zehn Megapixel auflöst. Auf ihrer Rückseite befindet sich jeweils ein 2,7 Zoll großer Monitor, der im "Live View"-Modus einhundert Prozent des Bildfeldes anzeigt. Das Gehäuse besteht bei beiden Kameras aus glasfaserverstärktem Kunststoff und die Bajonette für Objektive erfüllen den Four-Thirds-Standard.
Olympus E-420 vs. E-520
Die beiden Testgeräte im direkten Vergleich.Als Speichermedien dienen beiden Kameras wahlweise Compact Flash- oder xD-Picture-Cards. Im Serienbildmodus fertigen sie bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde mit bis zu acht Aufnahmen im RAW-Puffer an. Ihre Verschlusszeiten reichen von 1/4000 Sekunde bis zu 60 Sekunden. Im Bulb-Modus, in dem die Kamera so lange belichtet, wie der Auslöser gedrückt wird, sind sogar Langzeitbelichtungen von bis zu 30 Minuten möglich.
Beide Kameras sind in der Lage Belichtungsreihen (Bracketing) für verschiedene Weißabgleiche, Belichtungszeiten und Blitzarten (nur E-520) durchzuführen. Das Bracketing mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erleichtert zum Beispiel die Erstellung von HDR-Fotos. Die Reihen werden jedoch nicht als Serienbilder gefertigt, sondern für jedes Foto muss erneut der Auslöser gedrückt werden. Für HDR-Fotos ist ein Stativ deswegen immer noch unverzichtbar.

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Belichtungsreihe mit der E-520: AE -1,0; 0,0; +1,0
Auf dem "Live View"-Monitor bieten beide Modelle eine praktische Aufnahmevorschau für Belichtung, Weißabgleich, Gradation, Gesichtserkennung und Belichtungskorrektur. Die Lichtempfindlichkeit reicht bei den zwei Kameras von ISO 100 bis ISO 1600. Allerdings hemmt die Benutzung des "Live View"-Modus die Geschwindigkeit mit der Serienbilder aufgenommen werden können. Der Spiegel muss sich viel mehr hin und her bewegen, um dem Bild den Weg zum Monitor freizumachen.
Unterschiede auf dem Papier
Trotz all dieser Gemeinsamkeiten gibt es auch Unterschiede zwischen der E-420 und der E-520. Letztere ist zum Beispiel 6,5 Millimeter breiter und 15 Millimeter tiefer sowie etwa einhundert Gramm schwerer als die E-420. Den zusätzlichen Platz nutzt sie unter anderem für einen fest eingebauten Bildstabilisator, der der E-420 fehlt. Er ermöglicht mit allen Objektiven verwacklungsfreie Aufnahmen mit bis zu vier Belichtungsstufen weniger als ohne Stabilisator.
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Die Bilder die hier in Artikel zu sehen sind als Vergleich, wie macht man so was mit eine E-xxx Kamera?
Rolladen herrunterlassen, Komplete Automatik aus, ISO 1600, und nach dem der AutoFokus fertig ist, bischen mit Hand wackeln und dann Auslöser drücken? :-)
Ich, als E-300 und E-520 Besitzer, kann mir vorstellen das man sich richtig Mühe gegeben hat bis man solche dunkle, unscharfe und verrauschte Bilder geschossen hat auf Nivo von eine Nokia N93 HandyCam :-)
Na dann, viel Spass:-)
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