Das grüne Haustier zu Besuch in der Redaktion
Lebensechter Baby-Dino: Roboter Pleo im Video
Yasmin Kötter
Er ist grün, aufgeweckt und erobert Herzen im Sturm: der Baby-Dinosaurier Pleo. Mit fast 40 Sensoren nimmt der Roboter seine Umwelt war und verhält sich wie ein autonomes Lebewesen. Pleo ist einem eine Woche alten Camarasaurus nachempfunden, einem der am häufigsten gefundenen Dinosaurier-Fossile. Netzwelt hat den kleinen Dino bei sich aufgenommen und ihn bei seinen ersten Schritten begleitet.
Inhalt
- Die Geburt: Pleo öffnet zum ersten Mal die Augen
- Die zweite Lebensphase: Auf in die weite Welt
- Lernwillig: Der Hersteller verleiht Pleo neue Funktionen
Die Geburt: Pleo öffnet zum ersten Mal die Augen
Was da aus dem Karton schlüpft, ist zwar ganz niedlich, aber Muttergefühle weckt das grüne Gummitier nicht. Zumindest solange nicht, bis Pleo die blauen Kulleraugen aufschlägt. Mit Schnurr- und Knurrlauten erblickt der Dino zum ersten Mal das Licht der Welt. Wie ein echtes Lebewesen muss Pleo sanft aus dem Schlaf gestreichelt werden.
Noch etwas träge streckt er die Glieder und wagt die ersten Schritte in die unbekannte Umgebung. 14 Servomotoren bewegen die Gliedmaße, mit denen er sich tapsig fortbewegt. In seiner ersten Lebensphase verlangt Pleo wie ein Säugling viel Zuwendung. Sensoren an Rücken, Kopf und Beinen lassen den kleinen Dino spüren, wenn sich sein Besitzer liebevoll um ihn kümmert. Je nachdem, wie Herrchen oder Frauchen ihren Baby-Saurier behandeln, entwickelt sich sein Charakter.
Die zweite Lebensphase: Auf in die weite Welt
Schon etwa 45 Minuten nach seiner Geburt überwindet der Baby-Dinosaurier seine anfängliche Scheu und erkundet neugierig, was ihn umgibt. Mit Geräuschen und Bewegungen bringt Pleo seine Gefühle zum Ausdruck. Fühlt er sich traurig, lässt er den Kopf hängen und wimmert. Freut er sich, wedelt er wie ein Hund mit dem Schwanz und gibt aufgeregte Laute von sich.
Pleo
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