Cherry Pal und Wind PC in Lauerstellung
Der 1-Liter-PC: Die Eee Box kommt
Jan Johannsen
Mit der Eee Box bringt Asus Ende des Sommers eine Desktop-Variante des erfolgreichen EeePC auf den Markt. Netzwelt hat sich schon einmal angeschaut, was der neue billige Computer zu bieten hat und welche Konkurrenten ihm die Show stehlen könnten.
Inhalt
- Eee Box
- Wind PC
- Chery Pal
Eee Box
Die aufrecht stehende Eee Box ist mit einem Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, einer 80 Gigabyte großen Festplatte und einer On-board-Grafikkarte GMA 950 von Intel ausgestattet. Als Betriebssystem ist Windows XP Home vorgesehen.
Für Verbindungen zur Außenwelt sorgen neben Kartenlesern und USB-Ports auch LAN und WLAN sowie weitere Anschlüsse. Auf dem US-Markt erscheint das Gerät angeblich Mitte Juli und soll je nach Ausstattung zwischen 269 und 299 Dollar (etwa 172 bis 192 Euro) kosten. In Deutschland ist ebenfalls mit einer Markteinführung im dritten Quartal zu rechnen.
Eee Box
Die Eee Box gibt es in Schwarz, Weiß und RotDie Eee Box ist mit Express Gate ausgestattet. Das direkt auf dem Motherboard befindliche Linux ermöglicht es, bereits sieben Sekunden nach Drücken des An-Schalters online zu sein. Das WLAN nach dem neuen 802.11n-Standard ist bis zu achtmal schneller als die Vorgänger nach 802.11b/g.
Asus ist, wie nicht anders zu erwarten, voll des Lobes für sein neues Produkt. Mit seinem Volumen von nur einem Liter nehme die Eee Box viel weniger Platz auf dem Schreibtisch ein als alte, hässliche Desktop-Rechner. Der Rechner arbeite mit einer Arbeitslautstärke von 26 Dezibel sehr leise. Im Vergleich mit herkömmlichen Computern verbrauche die Eee Box 90 Prozent weniger Strom.
Nicht nur Klimaschützer und Stromsparer sollen sich an der Eee Box erfreuen. Das Gerät eignet sich laut Asus perfekt um Internetfernsehen zu genießen.
Wind PC
Etwas einfallslos erscheint der Asus-Konkurrent MicroStar International (MSI). Die Firma bringt mit dem "Wind" nicht nur einen eindeutig vom EeePC inspirierten kleinen Laptpop auf den Markt, sondern hat ebenfalls einen eigenen günstigen Desktop-Rechner angekündigt. Er hört auf den Namen Wind PC. Er ist zwar sechsmal schmaler als ein traditionelles ATX-Gehäuse, aber mit einem Volumen von 4,7 Litern fast fünfmal größer als die Eee Box.
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